am 16. Mai 2013
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Date
Thursday, May 30, 2013, 7:00 PM
Venue
YOU IS NOW ImmobilienScout24

On the last thursday of May we will again have the Lean StartUp Meetup at YOU IS NOW.

The main topic and speakers will be announced soon. The schedule will be looking like this:

Our schedule:

7 pm

doors open

7.30 pm

talk 1 / Q & A

fleamarket (e.g. looking for a co-founder / developer / designer; pitch anything in 1min…)

8 pm

pizza, beer, club mate

8.30 pm

talk 2 / Q & A

9:00 pm

networking

We are looking forward having you here :-)

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am 2. Mai 2013
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Date
Thursday, May 16, 2013, 5:00 PM
Venue
YOU IS NOW ImmobilienScout24

How to register:

1. as a Startup: Please send an email to holger@youisnow.de if you want to participate

2. as Tester: Sign in here on meetup.com

 

Every second Thursday of the month we organize a UsabilityFix Berlin. This time we changed it to the third one because of the holiday on the 9th.

The purpose of this event is to get immediate honest feedback on how user-friendly your products are.

The event is sponsored by YOU IS NOW so it is free for you to attent. You have the opportunity to meet other people of the Berlin startup scene while eating pizza and drinking beer.

 

You can participate in two ways:

1. StartUp (by application only! – send an email to holger@youisnow.de): You bring your own product plus needed device(s) like a notebook or smartphone. Paper prototypes are fine, too!

2. Tester: You play around with these web apps, phone apps or any other presenting tools. There’s time for networking as well.

 

StartUp -Slots:

1. Master & Slave

2. epicli.st

3. cleanberlin

4. flux

5. alive.do

6. milkplease

7. capsuling.me

8. WebWatchers

9. Kids Flatrate S-VOD DailyMe

10. Warmmiete24

11. meinelocation.com

12. <available>

13. <available>

14. <available>

15. <available>

 

Agenda:

5:00pm - All startups should be present on time for setup. Startups get all they need: a desk, WiFi for the device(s) they bring and a short introduction on how usability testing works.

5:15pm - All testers should be present by now. Short intro and then the testing rounds start. Testers go randomly to a startup and try it. Change places every 15 minutes (or skip a round if you are overwhelmed). Networking time for people who are not in a test.

6:30pm - Pizza arrives!

8:00pm - End of the event.

 

 

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gregorgross am 24. April 2013

In der letzten Woche habe ich mehrere Blogposts woanders veröffentlicht:

Das nur der Vollständigkeit halber, falls die Themen auch die Denkpass-Leser interessieren.

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Dafür zu sorgen, dass unsere Kommunikation (vom Brief bis zum Werbe-Versand) beim Kunden auch wahrgenommen wird, ist von entscheidender Bedeutung für den Vertriebs-Erfolg eines Unternehmens. Dabei ist es egal, ob Du ein kleines 1-Mann-Startup hast oder für ein Groß-Unternehmen arbeitest. Gewisse Regeln gelten immer: Deine Kommunikation sollte auf die Bedürfnisse, Anregungen und Kritiken der Kunden eingehen und eine gewisse persönliche Note aufweisen. Im Idealfall erzeugst Du so große Aufmerksamkeit, dass bestehende Kunden erfolgreich gebunden bleiben und neue Interessenten an die Angel gehen. Selbst im Digitalen Zeitalter hat sich dabei der Einsatz handgeschriebener Nachrichten bewährt (mehr zum Thema bei Experto.de).

Auffallen mit Handschrift

Heutzutage gibt’s faktisch nur noch Drucksachen. Insbesondere in der Geschäftswelt sind geschriebene Worte in aller Regel gedruckt. Die Gründe hierfür:

  • höhere Lesbarkeit
  • günstigere Produktion (gerade bei Serienbriefen)
  • händisch schreiben haben wir langsam, aber sicher entlernt

Selbst im privaten Leben schreiben wir aber kaum noch händisch, maximal für Liebesbriefe oder Korrespondenz mit engen Freunden und Verwandten greifen wir zum Kugelschreiber oder Füller.

Weil also alles gedruckt ist, fallen selbst ein oder zwei handgeschriebene Sätze auf einer Rechnung oder einem Werbebrief auf. Es entsteht sofort eine persönliche Note, die unserer Nachricht Aufmerksamkeit beschert. Den Empfängern unserer Nachrichten fällt das Ignorieren und Wegwerfen schwerer als bei komplett gedruckter Kommunikation.

Ein weiterer Tipp: ruhig auch mal einen Brief an einen Entscheider ohne Logo und alles schreiben, komplett handschriftlich. Das machen wir manchmal im Vertrieb und uns ist aufgefallen, dass wir auf diese Briefe sehr gute Reaktionen erzielen. Der Grund? Wir kriegen so viel Post mit Logos und Werbung, dass wir – sobald der Brief bunt ist und Logos enthält – diese Briefe als Werbung einstufen und sofort anfangen, sie zu ignorieren. Ein völlig farb- und logofreier Brief signalisiert sofort, dass er wahrscheinlich keine Werbung enthält und persönlich ist.

Das Handgeschriebene im Alltag – ein guter Tipp für Startups?

Handgeschriebenes fällt auf und verschafft unserer Kommunikation mehr Vorteile. Ist das auch nützlich für Startups?

Als Anregung: Persönliche Weihnachts- oder Geburtstagskarten erzeugen eine große Wirkung im Bereich der Kundenbindung. Insbesondere Startups, deren Käuferkreis noch überschaubar ist, können auf diese Weise effektiv die gerade wachsenden Bande stärken. Soweit ich weiß, schreiben die Mitarbeiter der Berliner Brillen-Manufaktur ic Berlin immer handgeschriebene Weihnachtskarten an ihre Geschäftskontakte.

Was Rechnungen angeht, kannst Du – falls nicht so viele anfallen – da auch immer was raufschreiben, von Grüßen bis zu anderen Hinweisen. Wir bei alpha-board haben aber auch einen Stempel mit der Aussage “Designed in Berlin” parat, mit dem wir jede Rechnung für unsere Leiterplatten-Layouts oder für Hardware-Entwicklung pflastern. Die Qualität solcher Stempel ist mittlerweile derart gut geworden, so hört man, dass tatsächlich nur ein geübtes Auge in der Lage ist, diese von einer handgeschriebenen Note zu unterscheiden.

Die Grenzen des Handgeschriebenen in der Kundenbetreuung

Ansonsten haben von Hand verfasste Noten, Grußformeln oder Glückwünsche natürlich auch ihre Grenzen. Umfangreiche Angebote per Hand auszuformulieren, ist gefährlich, weil eventuell einige Teile nicht gelesen werden können. Lassen wir Handgeschriebenes immer dann weg, wenn es um vertraglich relevante Kommunikation wie Angebote oder Aufträge geht.

>> Weitere Tipps für Startups und Gründer (Lexware Unternehmerportal)

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am 11. April 2013
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Date
Thursday, April 25, 2013, 7:30 PM
Venue
YOU IS NOW ImmobilienScout24

Hi everyone!

We’re exited to have again great speakers this time:

 

Thomas Metschke (Co-Founder of Peritor, now AWS OpsWorks) “How we sold our bootstrapped startup to Amazon”

 

 

Andreas Klinger “How to make sure you are not lying to yourself. Actionable Customer Development for Startups”

 

Our schedule:

7 pm

doors open

7.30 pm

pizza, beer, club mate

8 pm

talk 1 / Q & A

8.30 pm

talk 2 / Q & A / fleamarket (e.g. looking for a co-founder / developer / designer; pitch anything in 1min…)

9:00 pm

networking

We are excited to see you!

 

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gregorgross am 11. April 2013
Teil 15 von 15 in der Serie Kreative Methoden

Im letzten Artikel zu ASIT ging es darum, eines der Prinzipien der ASIT-Methode kennen zu lernen, nämlich Function-follows-Form. Wir haben gemeinsam festgestellt, dass innovative Lösungen eher möglich sind, wenn wir nach Vorteilen eines virtuellen Konzepts suchen, als wenn wir von gewünschten, vorteilhaften Funktionen ausgehen und überlegen, wie sich diese realisieren lassen.

Dies ist ein Beitrag unseres Gastautors Dietmar Gamm. Er beschäftigt sich mit Kreativ-Techniken und arbeitet für Solidcreativity, einer Trainingsfirma für Kreativität und Innovation.

 Wir haben, auch anhand eines Beispiels, gesehen, wie sich diese Erkenntnis bei der praktischen Innovationsarbeit umsetzen lässt.

Erfolg durch bewährte Innovationsmuster

ASIT kann aber noch viel mehr. Hauptvorteil gegenüber Brainstorming und anderen Methoden besteht in ihren sechs Innovationsmustern. Diese Muster beruhen, ähnlich wie bei TRIZ, auf einer systematischen, wissenschaftlichen Untersuchung einer großen Zahl von Problemen, Lösungen und Designs. Die von ASIT eingesetzten Innovationsmuster lassen sich bei der Mehrzahl der erfolgreich realisierten Lösungen beobachten, treten aber bei den Flops eher selten auf. Entwickeln wir systematisch Lösungs- oder Produktkonzepte, die diesen identifizierten Mustern entsprechen, haben wir also – quasi automatisch – eine wesentlich höhere Erfolgswahrscheinlichkeit. Das ist ungefähr genauso, wie wenn wir unsere Autoschlüssel suchen. Wissen wir, an welchen Orten wir sie „üblicherweise“ ablegen, müssen wir nicht gleich das ganze Haus absuchen.

Dasselbe machen wir mit ASIT. Wir suchen gezielt nach innovativen Ideen und Lösungen, da wo sie üblicherweise und erfolgversprechend zu finden sind. Die sechs ASIT-Innovations-Muster weisen uns den Weg zu den richtigen Stellen des Suchraumes und ASIT pfeift uns zurück, wenn wir unseren Neigungen folgen und beginnen, an wenig erfolgversprechenden Stellen zu suchen.

ASIT pfeift uns zurück, wenn wir zu weit vom Weg abkommen

Dieses “Zurückpfeifen” ist ein weiteres ASIT-Prinzip: Das Prinzip der Geschlossenen Welt hält uns dazu an, mit minimaler Veränderung des Ausgangssystems (z. B. des bestehenden Produktes) einen maximalen Vorteil zu suchen. Wir folgen damit einer weiteren Erkenntnis der Kreativitätsforschung. Danach ist eine kreative Idee wahrscheinlicher, wenn weniger Möglichkeiten vorhanden sind – nichts anderes eigentlich als die Anwendung von Ockhams Razor aufs kreative Problemlösen.

Beim Beispiel der Fleischwarenhersteller aus unserem ersten Artikel über ASIT sind kreative Ideen also wahrscheinlicher, wenn wir die Suche einengen auf Räucherschinken und lediglich mit der Komponente „Pfeffer“ gespielt werden darf, als wenn wir nach kreativen Ideen suchen, die das gesamte Produktionsprogramm betreffen können und auch sonst alles erlaubt und möglich ist.

ASITs sechs Innovationswerkzeuge

Bei der Lösung von technischen oder anderen Problemen arbeiten wir mit den Prinzipien:

  • Subtraktion (wir eliminieren ein Objekt)
  • Multiplikation (wir fügen Objekte, gleich oder ähnlich zu bereits vorhandenen Objekten, dem System zu)
  • Division (wir trennen und reorganisieren Systemobjekte)
  • Symmetrien brechen (wir verändern Eigenschaften in Abhängigkeit von Ort oder Zeit)
  • Unifikation (wir nutzen eine Umfeldressource zur Lösung des Problems)

Geht es um die Entwicklung eines neuen Produktes, eines Produktteils oder einer Produktlinie, arbeiten wir mit insgesamt sechs Werkzeugen. Es kommt dann noch dieses Werkzeug dazu:

  • Attribution (wir erweitern die Funktionen des Produktes um eine Funktion, die bisher durch ein anderes Objekt wahrgenommen wurde)

ASIT anwenden

In der ASIT-Anwendung ist die erste Entscheidung, ob es uns um eine Problemlösung oder um eine Produktentwicklung geht, und auf welche Objekte, Teile und Eigenschaften wir die Werkzeuge anwenden wollen (was ist unser geschlossenes System?).

Wie immer bei Kreativ-Techniken helfen gründliches Erlernen und Einüben der Methode und ihrer Werkzeuge. Ist diese Hürde einmal genommen, entwickelt sich ASIT mit der Zeit zu einem neuen Denkreflex. Wir wenden es unbewusst oder auch halb bewusst an, sobald wir uns mental mit einem Problem oder einem Produkt beschäftigen, und werden mit der Zeit meisterliche Problemlöser und Innovatoren. Übung macht auch bei ASIT den Meister.

Hier sind die Schritte der ASIT-Anwendung zur Problemlösung:

  1. Erstelle eine Liste mit den wichtigsten Objekten, die das Problem verursachen, übertragen oder unter ihm leiden und notiere zu jedem der Objekte drei bis fünf seiner wesentlichen Eigenschaften.
  2. Beschreibe das Problem in einfachen Worten und leite daraus die gewünschte Aktion ab.
  3. Formuliere für jede Kombination aus ASIT-Werkzeug und Objekten einen standardisierten Ideentrigger-Satz und stelle dir vor, wie er konkretisiert und realisiert werden kann.
  4. Notiere die daraus resultieren Ideen.

Geht es um die Produktentwicklung, verfahren wir analog, wobei wir anstatt von Objekten, Produktkomponenten auflisten und Schritt 2 überspringen.

Im nächsten Artikel werden wir die Methode anwenden, um für unsere Internet-Entrepreneurinnen aus dem vorherigen Beitrag  ein innovatives Preiskonzept zu entwickeln. Dabei erfahren wir auch, wie die standardisierten Sätze zu formulieren sind.


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gregorgross am 8. April 2013

Luke Johnson ist sowas wie der Resident Entrepreneur bei der Financial Times London. Das ist die, die es noch gibt. Luke gibt meistens gute Tipps für angehende Gründer. Die muss man zwar häufig aus ihrem angloamerikanischen Denkkäfig befreien, aber was dann übrig bleibt (oder transferiert wird in unsere zuweilen triste Denk-Umgebung) ist dann immer ebenso unterhaltsam wie lehrreich. Leider ist die Financial Times eine der wenigen Zeitschriften der Welt, die erfolgreich dabei ist, ihren Content selber in bare Münze zu verwandeln, so dass Luke Johnsons Artikel nicht immer frei verlinkbar sind (ein anderer Grund ist sicherlich, dass Luke eine Kolumne schreibt, die die Financial Times grundsätzlich fast nie online zur Verfügung stellt – ich als Abonnent weiß das, weil ich vollen Zugriff auf Papier- und Online-Content habe).

Vor kurzem hat Luke Johnson eine Liste nützlicher Online-Ressourcen zusammengestellt, deren hierzulande vielleicht noch unbekannte Highlights ich dem geneigten Denkpass-Leser gerne zur Verfügung stellen will:

  • Small Business Trends: Infos und Tipps mit Bodenhaftung für kleinere Unternehmen
  • Auf Quora kannst Du Fragen stellen, die kostenlos beantwortet werden – oft sogar von relativ bekannten Leuten! Quora hat laut Luke Johnson eine exzellente Sektion für Entrepreneure.
  • Ewing Marion Kaufmann Foundation: weltgrößter Think-Tank rund um Entrepreneurship
  • Business Innovation Factory: Johnson sieht Babson College als die führende Uni für Entrepreneurship an – und diese Webseite ist einer der Nebeneffekte davon
  • Springwise: Wöchentliche Mail einigen der besten aktuellen Startup-Ideen der Welt
  • Business Radio X: Talk radio station in Atlanta mit hauptsächlich Interviews mit Entrepreneuren
  • Inc. Magazine: monatliches US-Magazin mit Fokus auf Startup-Gründer

Das waren nicht alle der Tipps von Luke Johnson, aber die, die ich noch nicht kannte.

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gregorgross am 25. März 2013

Das 18. Lean Startup Meetup Berlin findet diesen Donnerstag, 28. März, ab 19 Uhr statt. Einfach zu merken: wir läuten das Osterwochenende ein. Die Themen diesmal sind die Entwicklung einer eigenen Firma und wie wichtig Fehler dabei sind. Unsere Redner:

Natascha Wegelin (vom WG-Vermittler noknok): ”The first pancake is always burnt”

Natascha wird uns über unerwartete Ereignisse und Fehler berichten, die ihr auf dem Weg von der Idee zum Startup noknok unterkamen.

Natascha Wegelin, Co-Founder of noknok

Natascha Wegelin, Co-Founder of noknok

 

Dawid Piaskowski “Turn Failures into Success with Lean Startup”

Dawid ist der Gründer der Bücher-Empfehlungs-App booklikes und kommt mit einer Delegation polnischer Startup-Gründer nach Berlin und wird uns über seine Erfahrungen im Umgang mit Fehlern und Lean Startup berichten.

Dawid Piaskowksi, Founder of booklikes

Dawid Piaskowksi, Founder of booklikes

Ablaufplan:

  • 19 Uhr – Türen auf!
  • 19:30 Uhr – Natascha Wegelin “The first pancake is always burnt”
  • danach: Fleamarket (e.g. Looking for a Co-Founder/developer/designer; pitch anything (1min)…)
  • 20 Uhr – Networking mit Pizza und Bier
  • 20:30 Uhr – Dawid Piaskowski (Poznan startup scene) “Turn Failures into Success with Lean Startup.”
  • ab 21 Uhr – networking

Wann? Donnerstag, 28. März, ab 19 Uhr

Wo? YouIsNow, Andreasstrasse 10 (Nähe Ostbahnhof)

Wie anmelden? 18. Lean Startup Meetup Berlin bei Meetup.com

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am 14. März 2013
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Date
Thursday, March 28, 2013, 7:00 PM
Venue
YOU IS NOW ImmobilienScout24

Ready for easter? Then get in the right mood at our 18th Lean Startup Meetup next Thursday right before Good Friday.

This time the main topic will be about the development of an own business and how failure is a very relevant part of it.

Natascha Wegelin (noknok) “The first pancake is always burnt”

She will tell you about the unexpected happenings and failures on the way from the idea to their startup noknok.

Natascha Wegelin, Co-Founder of noknok

 

Dawid Piaskowski “Turn Failures into Success with Lean Startup”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dawid Piaskowksi, Founder of booklikes

 

Sergiej Rewiakin “Failure of the first project turns into lesson learned for the 2nd one”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sergiej Rewiakin, Founder of CleanBerlin.org

Our schedule

7 pm – doors open

7.30 pm – Natascha Wegelin “The first pancake is always burnt”

- Q & A

– Fleamarket (e.g. Looking for a Co-Founder/developer/designer; pitch anything (1min)…)

8 pm – networking with pizza, beer, club mate…

8.30 pm – Dawid Piaskowski (Poznan startup scene) “Turn Failures into Success with Lean Startup.”

- Q & A

9 pm – Sergiej Rewiakin “Failure of the first project turns into lesson learnt for the second one.”

-Q & A

9:30 pm - networking

***SPECIAL GUESTS***

Some founders and developers from Poznan (Poland) will join us at our event. You can learn about the scene over there and compare some insights with each other.

 

We are excited to see you Thursday!

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gregorgross am 11. März 2013
Teil 14 von 15 in der Serie Kreative Methoden

Was Startups antreibt, sind neue Ideen: irgendwas anders und für die Zielgruppe einfach besser machen.

Wie aber diese neuen Ideen finden? Dann sind wir bei der Fähigkeit, kreativ Probleme zu lösen, eine der wichtigsten Fähigkeiten von Gründern. Und damit haben sich der amerikanische Kreativitätsforscher Ronald A. Finke und sein Team auseinandergesetzt.

Dies ist ein Beitrag unseres Gastautors Dietmar Gamm. Er beschäftigt sich mit Kreativ-Techniken und arbeitet für Solidcreativity, einer Trainingsfirma für Kreativität und Innovation.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass unsere Kreativität wesentlich stärker sprudelt, wenn wir von einer „Form“ ausgehen und mögliche Funktionen oder Verwendungen dafür suchen. Er nennt diesen Ansatz „Function-follows-Form“, in Umkehrung zur bekannten Design-Maxime.

Ein Beispiel für Function follows Form

Nehmen wir mal an, ein Fleischwarenhersteller möchte eine neue Produktlinie für gesundheitsbewusste Verbraucher entwickeln. Er veranstaltet also Brainstorming-Meetings, in denen die Teilnehmer gebeten werden, Ideen für gesündere Fleischwaren vorzuschlagen. Hierbei wird – im Sinne von Finke  – von einer Funktion (= gesund) ausgegangen und nach einer Form (= Produkt, Rezeptur etc.) gesucht. Die Teilnehmer werden bei dieser Art von Ideensuche wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, wirklich innovative Ideen zu finden.

Der Lieblingswettbewerber unseres Fleischwarenbetriebs sucht ebenfalls nach Ideen für Produktinnovationen. Er schlägt jedoch den umgekehrten Weg ein. Im Ideenworkshop gibt er verschiedene virtuelle Produktkonzepte vor und bittet die Teilnehmer, diese Produktkonzepte zu konkretisieren und auf mögliche Vorteile zu überprüfen. Beispiele für solche virtuellen Konzepte (die Finke als „präerfinderische Formen“ bezeichnet und die ich etwas einfacher  „Ideentrigger“ nenne) sind:

-        eine Doppel-Salami,

-        eine Bratwurst mit variablem Geschmack oder

-        ein Schinken, der erst beim Verzehr gewürzt wird.

Nach den Erkenntnissen der Kreativitätsforscher werden die Teilnehmer des zweiten Workshops kreativere (also originellere und nützlichere) Ideen entwickeln werden als die des ersten. Die Kreativ-Technik ASIT nutzt diese Vorgehensweise systematisch: Hierbei werden die „Manipulationen“ systematisch vorgegeben. ASIT nutzt dabei gemeinsame Muster, die der Mehrzahl aller innovativen Konzepte zugrunde liegen

Wie nützt das Startups?

Auch dazu wieder ein fiktives Beispiel: Eine Gruppe von ökologisch engagierten Gründerinnen möchte ein Unternehmen starten, welches Lithium-Ionen Akkus mittels eines Internet-Portals einsammelt, um sie einer umweltschonenden Wiederaufbereitung zuzuführen. Eine Frage, auf die sie noch keine überzeugende Antwort haben, ist:

  • Wie verdienen wir damit Geld?

Um kreative Ideen für Einnahmequellen zu finden, listen unsere Gründerinnen die für die Fragestellung wichtigen Elemente ihrer Geschäftsidee auf:

  • Li-Ionen Akkus
  • Verbraucher
  • akkubetriebene Geräte
  • Batteriehersteller
  • Wiederaufbereitungsfirmen
  • Portal
  • Logistiker

sowie einige Charakteristika ihrer Geschäftsidee:

  • akzeptierte Batterietypen
  • Kundensegmente
  • Kundennutzen

Die Elemente und Charakteristika werden nun nacheinander „manipuliert“. Eine solche „Manipulation“ könnte zu folgender prä-erfinderischer Form führen:

  • „Die Batteriehersteller geben den Verbrauchern einen technischen Vorteil und bezahlen uns.“

Oder, wenn wir eine Charakteristik nehmen:

  • „Einige Kunden bezahlen uns viel, andere wenig, und wieder andere bezahlen wir.“

Diese Formen werden, eine nach der anderen, entweder groß an eine Tafel geschrieben oder an die Wand projiziert. Die Workshop-Teilnehmer suchen nun nach Konkretisierungen und Vorteilen der jeweiligen Form. Ich empfehle euch sehr, diese Vorgehensweise bei der nächsten Gelegenheit einmal zu testen. Die Ergebnisse werden euch überraschen und überzeugen.


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