Ich gestehe offen ein, den Denkpass in letzter Zeit allzu stark vernachlässigt zu haben. Den wenigen meiner Leser, die sich nicht nur zufällig hier vorbeiklicken, sei mein tiefstes Bedauern ausgedrückt. Die Doppelbelastung von Beruf (mit Gesellschaftsanteilen in einem in der Umstruktierung befindlichen KMU in der Elektronikbranche und der Organisation von drei Messen und einem Umzug in den ersten vier Monaten des neuen Jahres) sowie berufsbegleitendem MBA-Studium in einer anderen Stadt lässt mir neben Familie und etwas Sport zum Ausgleich kaum Luft zum Atmen. Darunter leidet, so sehr ich das bedauere, der Denkpass, der mir sehr am Herzen liegt und bei weitem noch nicht sein ihm zugedachtes Potenzial erreicht hat.
Daher meine Frage an interessierte Blogger oder Leser, die es werden wollen: Es scheint ja, als ob Blogs mit mehreren Autoren auch leichter Erfolg finden. Grund ist sicherlich auch, daß sie dann öfter qualifizierten Inhalt bieten. Hier also mein Angebot: Gibt es jemanden, der an einer Zusammenarbeit beim Denkpass interessiert ist, natürlich mehr oder weniger im Rahmen der Tradition des bisher Vorgefallenen? Wie die Regularien einer Zusammenarbeit und die gemeinsame Entwicklung des Denkpasses aussehen könnten, müsste noch erörtert werden.
Vorschläge für eine Kooperation nehme ich jedoch fortan gerne zur Kenntnis! Das wollte ich sicherheitshalber mal gesagt haben...
So, so. Personen im Umfeld des deutschen Oberklasseherstellers BMW sollen die Ergebnisse von Google zynisch manipuliert haben, um den Produkten der Firma einen vorderen Rang bei den Suchergebnissen zu verschaffen. Google findet das gar nicht so demokratisch und verbannt daraufhin die BMW-Seite aus dem Index der Suchmaschine, so meldet der Spiegel. Man befürchtet bei Google, so scheint es, eine Verzerrung der Informationen für die Nutzer des Suchdienstes.
Seltsam nur, daß gerade im Verzerren von Informationen gerade Google meisterlich ist. So nimmt beim größten Suchdienst der Welt niemand daran Anstoß, daß man die Biographie des amtierenden amerikanischen Präsidenten auf der Seite des Weißen Hauses erreichen kann, indem man das Wort Failure (Versager) eingibt und den "Auf Gut Glück"-Button drückt. Auf der anderen Seite nimmt das Vorzeigeunternehmen keinen Anstoß daran, sich für den Zugang zum chinesischen Markt der Zensur durch die Kommunistische Partei Chinas zu unterwerfen.
Spätestens jetzt wird das demokratische Verständnis des Unternehmens zu hinterfragen sein. Denn egal, wie man persönlich Person und Arbeit des amerikanischen Präsidenten bewertet, ist doch die amerikanische Demokratie ein ganz klein wenig demokratischer, moderner und humaner als ein menschenverachtendes, pseudokommunistisches Regime, das sich bis heute in ungebrochener Tradition auf seinen Schöpfer Mao Tse Tung beruft.
Da man sich der negativen Publicity der Kooperation mit den chinesischen Zensurbehörden bewußt geworden ist, nimmt man sich nun bei Google mal schnell ein Unternehmen aus Europa vor und bezichtigt das einiger Schandtaten, die ansonsten durchaus üblich sind. Suchmaschinenmarketing ist ein florierender Geschäftszweig der Werbungs- und Kommunikationsbranche. Wie kommt denn das, wenn sich Google nicht offensichtlich und laufend manipulieren liesse?
Ablenkung nennt man diese Taktik. Und ihr habt beim Denkpass davon erfahren. Allerdings nur für kurze Zeit, dann wird womöglich auch der Denkpass aus dem Google-Index verschwinden...
Jawohl! Zeit und Muße waren in genügendem Maße vorhanden, so daß die schändliche Arbeit eines Hackeridioten nach nunmehr vier Monaten ausradiert wurde. Ich hoffe, jetzt auch wirklich komplett.
Die Suchfunktion steht dem geneigten Leser jedenfalls wieder zur Verfügung!
So, Freunde, mal einen kurzen Abstecher nach Amerika - wollen mal schauen, was die da von ihrer eigenen Regierung halten. Vorab folgendes: Wer nicht weiß, was das englische Wort Failure bedeutet, schaut mal kurz bei LEO rein. Unter anderem findet sich als Übersetzung Versager.
Mit diesem Wissen ausgestattet, geht ihr jetzt mal alle fein zu Google rüber. Gebt dort Failure ein und klickt Auf gut Glück!. Richtig, ihr landet bei diesem Herrn. Haben auch alle die Implikationen verstanden?
Nun ist es mal wieder soweit. Irgendwer da draußen hat sich mal wieder gedacht, daß es Zeit ist für eines dieser netten Blog-Spiele. Die kosten Zeit und bringen selten mehr als horizontale Vernetzung unter Blogs und Verständnislosigkeit zufälliger Leser. Deswegen aber gleich nicht mitmachen? Iwo! Der Denkpass ist für jeden Schwachsinn zu haben, wer das noch nicht kapiert hat, der ... was auch immer.
Jedenfalls wird der Schneeball diesmal folgendermaßen losgetreten, auf daß er sich zur Lawine ausweite:
• Ab ins ArchivArchiv? Haben wir. 23. Artikel? Dürfte dieser Verriss eines Buches von und über Linus Torvalds gemeint sein. 5. Satz?
• Finde den 23ten Artikel, den Du geschrieben [hast]
• Finde den 5ten Satz, poste ihn und reiche das Stöckchen weiter an 5 Leute
Warum nun dieses Urteil?Mit viel Glück auch wunderschön nichtssagend. Aber das ist ja das Bezeichnende am Denkpass, stimmt´s ? Also zu den fünf armen Schweinen, die diesen Blog-Verlinkungs-Schneeball-Unfug fortsetzen dürfen, wenn sie wollen:
• Daniel van Moll - der kriegt hier immer was ab, und außerdem war er so freundlich, die Abwesenheit des Denkpasses zu bemerken
• Jochen - auch er ist einer, dessen warme Worte mir die Wiederkehr versüssten
• Björn - der kriegt nun wirklich nie mit, was hier beim Denkpass läuft - aber meistens sind seine eigenen Beiträge umso besser
• Moe - zum einen ist es immer gut, Moe zu erwähnen (das bringt Punkte bei fast allen Referrerzählern wie Blogg.de oder Technorati!), zum anderen hat Moe vergessen, daß es den Denkpass gibt (oder ist etwa Qualität eines der Kriterien für die Aufnahme in Moes Bloggroll?)
• Michael Schöfer - wer so dämlich zuvorkommend ist, hier Kommentare abzugeben, wird auch gleich mit einbezogen!
Einige andere wie zum Beispiel Dialog International hätte der Denkpass ja gerne hinzu gebeten, wenn er nicht wüsste, dass auf ihren Seiten NUR Gehalt- und Anspruchsvolles zu finden ist. Autsch. Jetzt habe ich die, die ich aufrief, beleidigt, oder? Egal. Immer lächeln, Freunde!
-UPDATE-
Ganz vergessen zu sagen, wer das Stöckchen hier hingeworfen hatte: YellowLed war es.
Jeder kennt sie, die e-mails, in denen Unternehmen wie die Postbank oder die Deutsche Bank ihre Kunden auffordern, aus wichtigen Gründen den Link zu benutzen und einige Zugangsinformationen zu berichtigen. Fast jeder weiß, dass es sich hierbei um Betrug handelt. Banken versenden keine e-mails mit derartigen Aufforderungen. Trotzdem fallen einige auf diese Phishing genannte Onlineabzocke herein.
Wie die Phisher an das Geld kommen, wenn sie leichtgläubigen und unvorsichtigen Netzusern ihre Zugangsdaten entlockt haben, kann man in Spiegel Online lesen. Da fällt ein weiteres Opfer auf eine e-mail herein, die ihm ein glänzendes Gehalt bei vergleichsweise wenig Arbeit verspricht - und steht am Ende weiter ohne Job, aber mit Schulden und womöglich einem Strafverfahren da. Selbst ein Anwalt, der den über das Internet zustande gekommenen Arbeitsvertrag unter die Lupe nahm, fand laut Spiegel Online nichts Verdächtiges. So eine e-mail, auf die man da hereinfallen kann, findet sich beinahe täglich in unseren Postfächern. So wie diese hier:
Über die GesellschaftWie bei Spiegel Online beschrieben, findet sich auf der angegebenen Webseite wirklich vieles über das angebliche Unternehmen. Dem Bewerber wird so ein reales Unternehmen vorgetäuscht. Fällt man darauf rein, und kommt ein Arbeitsvertrag zustande, beginnt der Betrug.http://go-earn.com/
Arbeitsbeschreibung
Im Zusammenhang mit der Erweiterung unserer Gesellschaft haben wir eine freie Stelle eines Finanzvertreters . Die unmittelbare Aufgabe des Vertreters besteht in der Bearbeitung der Geldüberweisungen. Alles was Sie brauchen ist nur freie Zeit, um die Transfers durchzuführen. Es muß berücksichtigt werden, daß die Überweisungen 3 und mehrmals am Tage zustande kommen können.
Wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich auf dem Gebiet der Investitionen und Finanzen zu zeigen. Regelmäßige Durchführung von den Seminaren, Trainings und Ausbildungen ist vorgesehen. Progressiver Lohn.
Auf der Anfangsstufe bekommt der Finanzvertreter 7% von allen bearbeiteten Transfers.Am Beispiel sieht es folgenderweise aus:
Der Kunde unserer Gesellschaft überweist eine gewisse Summe auf das Konto unseres Finanzvertreters. Der Finanzvertreter hebt dieses Geld in einer beliebigen Bankgeschäftsstelle ab und überweist es an uns über das System Western Union. Solche Ü berweisungen können mehrmals am Tage wiederholt werden .Der summarische Umlauf der bearbeiteten Mittel mit Rücksicht auf die Konvertierung (Valutakurs ist abgewogenes monatliches Verhältnis einer Währung zu der anderen) betrug 253.000 USD. Somit bekommt der Mitarbeiter 17710 USD als Provision.
FORDERUNGEN AN DEN BEWERBER:
Kenntnisse der Hauptzahlungssysteme (Western Union, MoneyGram, Wire Transfers)
Kenntnisse PC, Internet, E-mail auf Usersniveau
Erfahrung bei der Arbeit mit der Finanzdokumentation
Wunsch zur ständigen Weiterbildung
Vorhandensein von der freien Zeit (3 -4 Stunden am Tage)
Volljährigfkeit .Was wird von uns angeboten:
Hoher Verdienst auf Akkordlohngrundlage (7% von dem Gesamtbetrag der bearbeiteten Überweisungen. Die Auszahlungen finden monatlich statt).
Flexible Arbeitszeit .
Die Möglichkeit der Ausübung mit der Hauptarbeit.
Karriere - und Berufsentwicklung.
Die Arbeitsanweisung wird beigelegt.Wenn unser Angebot für Sie von Interesse ist und Sie eine gut bezahlte Arbeit bekommen, in allem unabhängig sein, mit den Fachleuten arbeiten möchten sowie für die ausführliche Information schreiben Sie uns an go_earn@mail333.com.
Wir empfehlen Ihnen unsere Seite zu besuchen www.go-earn.com, wo Sie ausführliche Informationen zu unserem Arbeitsangebot und die Auskungft über Tätigkeit unserer Gesellschaft insgesamt erhalten können.
Merken Sie sich bitte, dass der Prozess der Behandlung Ihres Antrages beschleunigt werden kann, wenn Sie zum Brief Ihr Resümee beilegen.
Mit freundlichen Grüßen ,
Management der Gesellschaft Go Earn Inc .
Nun werden mit Hilfe von gephishten Zugangsdaten zu fremden Konten - den angeblichen Kunden des Unternehmens - Beträge auf das Konto des Finanzvertreters überwiesen. Der hebt diese mehrmals täglich ab (wer denkt sich schon Böses, wenn er Geld überwiesen kriegt?). Das abgehobene Geld zahlt er auf ein anderes Konto ein, das er für das reguläre Geschäftskonto seiner Firma hält. Der Vorgang des Abhebens ist übrigens ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang - denn nur abgehobenes Geld lässt sich nicht mehr zurück buchen.
Von dem Konto, auf das der Finanzvertreter das abgehobene Geld eingezahlt hat, heben die Phisher das Geld ab und haben es damit sicher. Nach einiger Zeit bemerken die Phishing-Opfer den Betrug und weisen ihre Bank an, die Überweisungen rückgängig zu machen. Vom Konto des Finanzvertreters wird der Betrag also wieder abgezogen. Da er aber das Geld bereits abgehoben und an seine Firma ausgezahlt hat, bleibt er auf den Schulden sitzen.
Sobald der Betrug aufgeflogen ist, was die Phisher daran merken, daß entweder kein Geld oder böse e-mails vom Finanzvertreter kommen oder aber ihre gephishten Zugänge gesperrt sind, nehmen sie die Webseite des Unternehmens vom Netz und verschwinden. Sich unter falscher Identität eine Webseite oder e-mail zu beschaffen, fällt leicht. Den Betreiber der Webseite des Unternehmens go-earn.com zu finden, fällt erstmal nicht schwer. Whois nennt dabei sogar einen Namen und eine Adresse, die allerdings nicht auf die Firma lauten und schwer überprüfbar und ansonsten wohl kaum stimmen dürften. Die angegebenen e-mails sind jedenfalls alle bei Hotmail und daher kaum geeignet, auf die verantwortliche Person zuzugreifen.
So, jetzt wissen wir alle, wie das geht. Also in Zukunft nicht mehr auf solche e-mails antworten, ja?
Also, Lisa heisst mit Nachnamen Sonnabend. In einigen Teilen Deutschlands sagt man das, wenn man über den vorletzten Tag der Woche redet - dem, an dem man immer mit ´ner Riesenbirne aufsteht vom vielen Feiern. Der nach dem Freitag. In den restlichen Gebieten sagt man Samstag. Lisa heisst aber nicht Samstag, sondern Sonnabend. Heute ist eh Mittwoch. Also, egal.
Jedenfalls hat die Lisa mir eine e-mail geschrieben, in der sie mich darum bittet, einen Link auf eine Webumfrage zu setzen, die sie für ihre Abschlußarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität in München auswerten will. Die schreibt sie am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung und offensichtlich interessiert man sich da für so wichtige Fragen wie zum Beispiel die, ob Weblogs ähnlich glaubwürdig sind wie beispielsweise die alteingessenen Medien. Liebe Münchner Professoren, liebe Lisa, dafür braucht man keine Umfrage: Das weiß man. Natürlich sind Weblogs genauso glaubwürdig wie die herkömmlichen Mediendingsbumsdinger. Nämlich kein bißchen. Aber immerhin genauso.
So. Hier nochmal der Link. Also, alle rüber und nix wie webumgefragt!
Die Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte nimmt sich in ihrer neusten Ausgabe schwerpunktmäßig des Themas Sicherheit im Internet an. Informationen sind im Internet so frei verfügbar wie nie zuvor, aber die Frage bleibt, wer sie kontrolliert und wem die freie Verfügbarkeit oder ihre Kontrolle (vermeintlich) schaden könnte. Welche Bedrohung geht vom Datenaustausch im Internet aus und werden bereits Versuche unternommen, im Kriegsfall die Informationen im Netz zu manipulieren?
Wie immer, sind alle Artikel auch online verfügbar. Hier die Auswahl:
Als Hilfestellung bei der Verfolgung von Blog-Jubiläen sei dem werten Leser folgende Liste vorgestellt, aus der die Anfänge der Blogs der Täglichen Lesung des Denkpasses ersichtlich sind:
• Artikel 20 Blog - erster Eintrag laut Archiv am 6.11.2002 (836 Tage = 2,289 Sonnenjahre = 119 Wochen und 3 Tage = 20064 Stunden = 1203840 Minuten = 72230400 Sekunden)
• Ätzpostille - erster Eintrag womöglich am 22.7.2004 (212 Tage = 0,580 Sonnenjahre = 30 Wochen und 2 Tage = 5088 Stunden = 305280 Minuten = 18316800 Sekunden)
• Beruf Terrorist The Enemy of all World - erster Eintrag am 5.2.2004 (380 Tage = 1,040 Sonnenjahre = 54 Wochen und 2 Tage = 9120 Stunden = 547200 Minuten = 32832000 Sekunden)
• Bibliomaniac - erster Eintrag könnte vom 26.10.2003 sein (482 Tage = 1,320 Sonnenjahre = 68 Wochen und 6 Tage = 11568 Stunden = 694080 Minuten = 41644800 Sekunden)
• BILD-Blog - erster Eintrag am 6.6.2004 (258 Tage = 0,706 Sonnenjahre = 36 Wochen und 6 Tage = 6192 Stunden = 371520 Minuten = 22291200 Sekunden)
• Daniela M! - erster Eintrag des aktuellen Blogs am 11.7.2004 (223 Tage = 0,611 Sonnenjahre = 31 Wochen und 6 Tage = 5352 Stunden = 321120 Minuten = 19267200 Sekunden)
• Daniel van Moll - erster Eintrag am 15.2.2004 (370 Tage = 1,013 Sonnenjahre = 52 Wochen und 6 Tage = 8880 Stunden = 532800 Minuten = 31968000 Sekunden)
• Dialog International - erster Eintrag am 2.7.2004 (232 Tage = 0,635 Sonnenjahre = 33 Wochen und 1 Tag = 5568 Stunden = 334080 Minuten = 20044800 Sekunden)
• Herr Braun - ohne Archivfunktion auch keine Informationen über den Anfang - oder blicke ich da falsch?
• jimmiz journal - erster Eintrag im neuen Blog am 5.10.2003 (503 Tage = 1,377 Sonnenjahre = 71 Wochen und 6 Tage = 12072 Stunden = 724320 Minuten = 43459200 Sekunden)
• Lummaland - erster Eintrag im neuen Blog am 25.1.2004 (391 Tage = 1,071 Sonnenjahre = 55 Wochen und 6 Tage = 9384 Stunden = 563040 Minuten = 33782400 Sekunden)
• Meinungen und Deinungen - erster Eintrag im neuen, mittlerweile verlassenen Blog am 26. August 2004 (177 Tage = 0,485 Sonnenjahre = 25 Wochen und 2 Tage = 4248 Stunden = 254880 Minuten = 15292800 Sekunden)
• Michael Himsolt - erster Eintrag womöglich am 29.10.2003 (479 Tage = 1,311 Sonnenjahre = 68 Wochen und 3 Tage = 11496 Stunden = 689760 Minuten = 41385600 Sekunden)
• Michael´s Remarks - seltsamerweise gerade nicht erreichbar
• Nils Webtagebuch - erster Eintrag am 11.2.2004 (374 Tage = 1,024 Sonnenjahre = 53 Wochen und 3 Tage = 8976 Stunden = 538560 Minuten = 32313600 Sekunden)
• Plastic Thinking -erster Eintrag im neuen Blog am 12. Februar 2003 (738 Tage = 2,021 Sonnenjahre = 105 Wochen und 3 Tage = 17712 Stunden = 1062720 Minuten = 63763200 Sekunden)
• Postfach - erster Eintrag am 23.8.2004 (180 Tage = 0,493 Sonnenjahre = 25 Wochen und 5 Tage = 4320 Stunden = 259200 Minuten = 15552000 Sekunden)
• Röhrender Hirsch - erster Eintrag am 19.7.2004 (215 Tage = 0,589 Sonnenjahre = 30 Wochen und 5 Tage = 5160 Stunden = 309600 Minuten = 18576000 Sekunden)
• rtfm - erster Eintrag vielleicht am 1.4.2004 (324 Tage = 0,887 Sonnenjahre = 46 Wochen und 2 Tage = 7776 Stunden = 466560 Minuten = 27993600 Sekunden)
• schreiBBlogade - erster Eintrag im alten Blog irgendwann in 2003 - leider will die Archivseite nicht kooperieren - erster Eintrag im neuen Blog am 7.1.2005 (43 Tage = 0,118 Sonnenjahre = 6 Wochen und 1 Tag = 1032 Stunden = 61920 Minuten = 3715200 Sekunden)
• tommys.blog - erster Eintrag womöglich am 6.10.2004 (136 Tage = 0,372 Sonnenjahre = 19 Wochen und 3 Tage = 3264 Stunden = 195840 Minuten = 11750400 Sekunden)
• Unqualified Offerings - erster Eintrag am 21.10.2001 (1217 Tage = 3,332 Sonnenjahre = 173 Wochen und 6 Tage = 29208 Stunden = 1752480 Minuten = 105148800 Sekunden)
• Weltentummler - erster Eintrag irgendwann vor ein paar Jahren - die Archivfunktion ist zu umständlich
• word2go - erster Eintrag am 15.6.2003 (615 Tage = 1,684 Sonnenjahre = 87 Wochen und 6 Tage = 14760 Stunden = 885600 Minuten = 53136000 Sekunden)
Die genauen Fristen wurden mit diesem Tool ermittelt (unter dem Punkt "Fristen"). Wer jetzt noch vorausschauend planen will, dem sei dort der Menüpunkt "Spezielle Geburtstage" empfohlen, ermöglicht er doch einen Blick in die Zukunft, wann es runde Jubiläen gibt (Jahre, Monate, Wochen, Tage, Stunden ...).
Und warum breitet der Denkpass diese Übersicht vor den Augen seiner werten Leser aus? Weil ihr Rindviecher das einjährige Jubiläum des Denkpasses verpennt habt. Deswegen.
Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes vorgelegt, mit dem man die Versender so genannter Spam-Mail abschrecken will.
Aufgrund des kostengünstigen Zugangs zum Internet und der damit verbundenen Zunahme des e-Mail-Verkehrs seien sogenannte Spammer dazu übergegangen, zur Unterstützung ihres Marketings in großen Mengen elektronische Post (so genannte Spam) ohne Zustimmung des Empfängers, unter Verschleierung des Absenders und des gewerblichen Hintergrunds zu versenden. Die Bearbeitung dieser Nachrichten führe bei den Nutzern des Internets zu hohen Produktivitätsverlusten und bei privaten Haushalten zu erhöhten Einwahlkosten, stellen die Abgeordneten fest. Spam untergrabe auch das Vertrauen der Verbraucher in wichtige Zukunftstechnologien.
Maßnahmen, mit denen sich Service-Provider und Verbraucher vor Spam schützen, wie z.B. Filterprogramme, könnten den Marketingeffekt allenfalls schmälern. Es bleiben für die Spamer jedoch genügend Anreize, sodass der Gesetzgeber sich zur Handlung gezwungen sehe. Im Einzelnen soll es verboten werden, in der Kopfzeile einer kommerziellen e-Mail die wahre Identität des Absenders zu verschleiern oder zu verheimlichen. Außerdem soll der kommerzielle Charakter einer Nachricht sich nicht nur aus dem Text selbst ergeben, sondern auch schon in der Betreffzeile einer e-Mail weder verschleiert noch verheimlicht werden dürfen. Bei einem Verstoß gegen das Verbot der Verschleierung oder Verheimlichung drohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro.
Schade. Dann werden wir alle nichts mehr über die fantastischen Möglichkeiten, unsere &%§/§ verlängern zu können, erfahren...
Ein Impressum habe hauptsächlich die Funktion, für die auf dem jeweiligen Medium dargebotenen Informationen auch einen Verantwortlichen im Sinne des Presserechts zu benennen, so sicherte mir ein auf betreffende Rechtsfragen spezialisierter Anwalt zu. Das unsägliche Hin und Her der letzten Tage um den Namen des Betreibers einer Webseite, der mit seinen fragwürdigen Inhalten offensichtlich nicht in Verbindung gebracht werden will, könnte somit ein Ende finden, das dem Anfang gleichen würde: Die Nennung des Namens war und ist korrekt.
Nun steht der erneuten Änderung zum anfänglichen Status aber so einiges im Wege. Denn zum einen verspürt mein e-mail-Postfach so gar keine Lust auf weitere höhnische, beleidigende und auch sonst eher unangenehme Kommunikation mit eben jenem Betreiber. Und zum anderen würde diese Änderung weitere Arbeit bringen, die in diesem Fall keinen Gegenwert in weiterer Beachtung bringt.
Nicht, daß ich mir anmasse festzulegen, der Denkpass würde in seinen Äußerungen niemals, nie und nimmernicht "Unsinn" oder bemitleidenswerte Lächerlichkeit darstellen, so daß - Änderung hin oder her - vielleicht niemand Notiz davon nehmen würde, weil eben das der Fall ist. Das Urteil, ob und wie oft der Denkpass sich im Niveau vergreift, bleibt den Lesern überlassen. Und die gibt es, glaubt man den Zugriffsstatistiken - und der regen Anteilnahme über die Kommentarfunktion - in mehr als nur zu belächelnder Zahl.
Nein, der Punkt ist ein anderer: Besagte Webseite stellt sich sowieso keiner Diskussion. Deren Meinung, so ist ihre feste Überzeugung, benötigt keinen belebenden Einfluß durch die geistige Interaktion mit Kritikern. Deren Meinung steht fest - und wem das nicht passt, ist blöd. Bätsch.
Der Denkpass sieht das anders. Posaunt zwar seine Meinung in die Welt, als ob er keinen Widerspruch dulde - aber reagiert auf Kommentare und die ihnen zu Grunde liegenden Gedanken, so gut er kann. Denn eines, liebe Leser, treibt der Denkpass nicht: eben das, womit dieser Artikel überschrieben wurde.
Andere aber schon.
One of the definitions that Google delivers when asked about a nerd is this one:
An idiot totally lacking in personal hygiene and social skills.But there are other ones, too:
• A person who spends too much time at the computer. A person, for example, who wanders away from dinner parties to check the computer to see whether any good electronic mail has arrived.So, the questions is whether I am nerdy! And here we go:• A nerd is very similar to a geek, but with more RAM and a faster modem. Nerds often find geeks dull because geeks don't spend enough time talking about computers.
• A person with limited social, but advanced technological skills and interests.
[via Unqualified Offerings]
Also, die bisherigen Denkpasswettbewerbsteilnehmereinsendungssubstantive lauten folgendermaßen:
1. Zufallsbekanntschaftenantreffampel
2. Gehirnverdrehungsnachhakundhintergrundaufzeigakrobatiker
und
3. Googlefütterungsassistentenbastelstubenreinigungsmilchherstelleretikett
Das Simultanleserzählungsvorhabenzählwerk ist aber bislang nur auf 1 gesprungen, da alle drei Vorschläge dem selben kranken Hirn entspringen.
Genau! Das will ich auch.
Und deswegen eben da rechts ein Stückchen tiefer gescrollt. Und gleich ein Dutzend dieser tollen Denkpass-T-Shirts vom Markt genommen!
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Der Denkpass weilt am 24. November in Stralsund. Das ist der kommende Mittwoch. Der Denkpass weilt auch am Donnerstag in Stralsund, aber da arbeitet er den ganzen Tag, um der lieblichen Gemeinde eine herzallerliebste Müllbehandlung hinzuzimmern, daß ihr Hören und Sehen vergeht. Und außerdem ist er am Abend bereits wieder auf dem Rückweg. Aber wir schweifen ab.
Jedenfalls wäre der Mittwoch abend eine dieser Möglichkeiten, den Denkpass zu treffen und ihm mal richtig eins in die Fresse zu hauen bei ein paar Drinks über den üblichen Bloggerstress zu plaudern. Es gibt da so einige Kneipen, so sagt man, und gemeinsam würde man den Abend schon rum kriegen. Und wenn die Langeweile zu dolle werden würde, könnte man immer noch ein paar Gefangene nehmen, ein bisschen in der Altstadt randalieren und anschliessend ins Hafenbecken pinkeln. Soll so manche Hemmungen gelöst haben. Soziale Interaktion at its best, wie man so schön sagt.
Spaß beiseite, wir machen ernst: Wer Interesse hat, der melde sich. Und wenn sich keiner meldet, bin ich traurig. Und gehe ins Kino.
Der Schockwellenreiter, des´ Fan ich nun wahrlich nicht bin, sucht sich diesen unschuldigen Montagmorgen aus, um dem Denkpass die eigene (Un-)Bedeutsamkeit vor Augen zu führen. Er habe im abgelaufenen Monat, so der Herr Kantel, auf seinem Internetauftritt mehr als 95.000 Visits und mehr als 190.000 Pageviews erlebt.
Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Schockwellenreiter, so unangenehm diese Erkenntnis für mich ist, trifft den Geschmack des (Internet-)Volkes. Fleißig ist er allemal.
Der Denkpass dagegen ist bereits froh, nach 9 Monaten harter Arbeit im Laufe des heutigen Tages den 100.000 Visit(or) begrüßen zu dürfen. Auch wenn sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, daß ein Großteil dieser Visits im Falle des Denkpasses Blindlinks und Kommentarspammer sind, die sich darüber einen höheren PageRank bei Google erschleichen wollen.
Ich bin gewiß, daß es sie trotzdem gibt, die eingeschworenen Leser des Denkpasses. Ihnen gilt mein Dank. Und mein Versprechen, diese eigenartige Mischung von sinnloser Inhaltsschwere auch weiter aufrecht zu erhalten. Denn: Nichts hat jemals solchen Spaß bereitet.
Also: Schockwellenreiter, aufgepaßt. Wir kommen...
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Den technischen Durchbruch beim Kampf gegen die Lese-Unlust hat Mitch Altman errungen. Seinen Universalabschalter für alle Fernsehgeräte vertreibt er über diese Webseite. Also:
• alle Geräte im Umkreis eines Kilometers abschalten
• Ziegelstein auf die Fernbedienung legen, um Anschaltversuche zu unterdrücken
• Buch schnappen
• lesen und entspannen
• sich als geistiger Retter der TV-Zombies der näheren Umgebung fühlen
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Sind Sie ein krankhafter Internetjunkie? Haben Sie keine sozialen Bindungen ausserhalb von Chatrooms und Newsgroups? Konnten Sie Sexuelle Erfahrungen nur dank DSL-Technologie und P2P sammeln? Selbst Lebens- und Arzneimittelbesorgungen erledigen Sie online?
Da hilft nur noch eine radikale Entziehungskur: Hier lang zum Not-Aus-Schalter des Internets!
Von verschiedenen Seiten waren des gestrigen Beitrags wegen Fragen und Anmerkungen vernehmbar, die den Wahrheitsgehalt und Realitätsbezug desselbigen zum Mittelpunkt nahmen. Ob das Beschriebene der Wahrheit entspräche, ob ich mir über die Konsequenzen im Klaren sei, so lauteten die Fragestellungen.
Wenn die Stoßrichtung dieser Vorwürfe also dahingeht, zu hinterfragen, ob ich im Denkpass das unmittelbar Erlebte widergebe, sozusagen eine Sichtweise der Realität vortrage, wie sie von meinem Standpunkt aus wahrgenommen werden kann, so lautet die Antwort natürlich vielleicht.
Es sei an dieser Stelle gelobt: Mit größtmöglicher Sorgfalt - und Rücksichtnahme auf die Personen in meiner Umgebung - werde ich auch weiterhin versuchen, dem geneigten Leser die Augen für einen ungetrübten Blick in die Trostlosigkeit des bundesdeutschen Einheitsbreis zu öffnen. Aber: Wie bei jedem Schlachtfest fliegen auch hier die Fetzen, Freunde. Und landen manchmal mitten unter uns.
In der Tat. Oder wie man es mit huldigendem Verweis auf den großen Hunter S. Thompson formulieren könnte:
Res ipsa loquitur. Let the good times roll.
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Interessant vor allem der letzte Suchbegriff, aber auch "arsch schmutz" gibt einem zu denken. Ob es da einen Zusammenhang gibt?
Am Rande bemerkt, nahm der Denkpass gestern vor einem halben Jahr seine Arbeit auf. Köstlich, wie wenig es damals zu sagen gab.
Hmm. Irgendwelche oberfiesen Bloggerkollegen lesen diesen Quatsch hier beim Denkpass wirklich, folgen den Links und investigieren so vor sich hin, bis sie meinen Namen finden. Und um dem Fass die Krone aufzusetzen, linken sie dann anstelle mit dem Blognamen lieber mit dem Bloggernamen.
Schon mal was von Corporate Identity gehört, ihr Sherlock Holmes´e? Wo kommen wir denn da hin, wenn hier jeder einfach so vor sich hin bloggrollt? Hier herrscht Zucht und Ordnung, hier wird gemacht, was Papa sagt!
Naja, egal. Macht mal schön weiter so, Freunde. Is´ja eine Demokratie, hör ich Euch sagen. Alles klar. Werdet schon sehen, was ihr davon habt. Demokratie? Phhhht.
Da gibt es also jemanden, dessen Blog sich den geistigen Auswurf der BILD-Zeitung zum Inhalt nimmt. Den Hinweis darauf verdanken wir dem Artikel 20-Blog, einem der feineren Politblogs in hiesigen Gefilden (das sich nichtsdestotrotz bislang standhaft weigert, auf den Denkpass zurück zu linken - pfui!).
Weil die Idee so faszinierend ist, der BILD-Zeitung auf ihre plumpen Finger zu schauen, und weil sich Blogs für genau diese Aufgabe so hervorragend eignen, weil aber auch die Leute hinter dem BILD-Blog ihr Handwerk ganz hervorragend ausüben, erzeugt das natürlich einen gewissen Rummel. Immerhin gab es schon Interviews. Da weisen die BILD-Blogger auch auf den eigentlichen Grund für ihre Anstrengungen hin:
"[..]Wir glauben dagegen, dass man die "Bild"-Zeitung ernst nehmen sollte."Dem kann man nur zustimmen. Immerhin ist die BILD-Zeitung eines der auflagenstärksten Blätter Deutschlands. Und ein weiterer Umstand sollte uns zu denken geben: BILD-Leser lesen ihr Blatt in den meisten Fällen vollständig durch. Welche Tageszeitung kann das schon von ihren Lesern behaupten?
Das Projekt macht also Sinn. Regelmäßige Lektüre kann empfohlen werden, deswegen wirds das BILD-Blog in die Tägliche Lesung schaffen. Eine Frage bleibt aber offen:
Wenn die Herren sich täglich über die BILD-Zeitung äußern, heißt das etwa, die lesen die?
Wer so richtig viele Kumpels hat,
• die entweder sehr dumm
• sehr versoffen
• oder beides sind
mit denen er aber trotzdem ohne viel Aufwand eine kleine Grillsession
• im Park
• am Strand
• am Autobahnrastplatz
• auf dem Balkon
• im Wohnzimmer
• oder in einem legionellenfreien Hotel wie dem Berliner Ritz-Carlton Adlon
durchziehen möchte, der kann die Sache handyfrei und ohne mit seinen Notizzetteln unnötiges Altpapier zu erzeugen mit werbringtwas organisieren. Einfach einen Account einrichten, ein neues Event anlegen und alle versoffenen Grillfans per e-mail zur Kenntnis- und Teilnahme auffordern.
Das kostenlose Tool eignet sich natürlich ebenso hervorragend zur Organisation von Banküberfällen, Anti-Atomkraft-Demonstrationen oder Ausländerjagden.
-UPDATE-
Mit klugen Junkies geht das natürlich auch. Oder mit doofen Junkies. Oder mit klugen Suffkes. Oder mit versoffenen Junkies. Oder was weiß ich. Es geht jedenfalls.
Als Antwort auf die vermeintliche Suche nach dem besten Blog werden anderswo althergebrachte Printmedien prämiert. Die besten Zeitungen in den Fachrichtungen Erzählen, Design und Fachzeitung sucht man bei Preiszeitungen 2004.
Das dürfte in der Geschichte der ... hmm ... der Geschichte selber das erste Mal sein, daß eine - sagen wir ruhig: großkotzig agierende - Wochenzeitschrift dafür, daß sie sich ungefragt zur Richterin über ein ganzes neues Informationsmedium aufschwingt, von diesem neuen Medium postwendend eine Watsch´n verpaßt kriegt.
Bravo! Warum ist mir das nicht eingefallen?
Scheisseade, leider nicht dabei. Ich habe den Denkpass aber wirklich mal in dieser Frischnominierungs-Aufzähl-Latte, die die da am Rand hatten, gesehen. Wirklich. Und ich war es nicht, der mich dort eintrug.
Das heisst? Ich darf mit Fug und Recht annehmen, aufgrund meiner bahnbrechenden Leistungen heimlich verehrt zu werden. Sollte es sich bei meinen Verehrern um Mädchen handeln, kleine Frage am Rande: Steht ihr auf Hühnerschenkel oder vielleicht doch lieber Kasslerkotelett?
So. Das hätten wir geklärt. Zwei Fragen bleiben:
• Wer sind die nominierten Blogs? Die kenne ich alle gar nicht nicht so gut.
• So fürs eigene Ego, wo erfährt man die Anzahl der eingesackten Nominierungen?
In einer Kategorie will ich trotzdem gewinnen. Dafür darf ich aber nicht mehr voten abstimmen. Denn schlechte Verlierer voten nicht stimmen nicht ab, wenn sie rausgeflogen sind. Und deswegen gilt:
Schlechte Verlierer gibts hier wenig, drum bin ich der Schlechte-Verlierer-König.Bäätsch.
If , for instance:
• You have setup three quake servers in your company network without the sysadmin noticing
• The mouse is there to rest your hand upon when you’re not typing
• You name at least five male and female Startrek characters within 30 seconds
• You send Linus Torvalds ten e-mails per day and always get a response, and never yelled at
then chances are you could easily qualify as a Linux Guru for web.de (look here if the job has been taken already).
[via $cat/dev/brain>/dev/blog]
Zu meiner unbezähmbaren Freude gab es heute eine kleine Sonntagsüberraschung seitens der Fraktion der Kommentar-Spammer: 36 Kommentare, die man in Movable Type mühsam einzeln löschen darf. Warum das in MT nicht einfacher gehen kann, ist mir unklar. Jedenfalls wird es Änderungen geben müssen.
Entweder finde ich ein Plug-in, das gegen die Kommentarflut wirklich hilft. (Oder ich schreibe mir selber eins, dass zumindest das Löschen vereinfacht?). Oder ich nehme die Kommentare einfach aus dem Denkpass raus. Soviel Kommentare wie bei anderen Blogs gabs hier nie, und diskutieren könnte man auch über e-mail oder Trackbacks. Mal sehen.
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Eine Übersicht über die Berliner Blogs bietet Svens Berliner Blogplan. Und wer findet sich in der Nähe des S-Bahnhofs Greifswalder Strasse?
Dieses Wiener Würstchen hat es per e-mail eingefordert. Der hier meint es selber machen zu müssen und setzt so auch deine Meßlatte. Daß dieser RSS-Junkie mit drei Buchstaben schon lange dafür war, unterstrich er recht deutlich mit dieser längeren Anmerkung. Die darin enthaltene Anleitung zum Einstellen eines ungekürzten RSS-Feeds hat der Denkpass nun umgesetzt.
Worum geht es? Um RSS. RSS-Feeds funktionieren mit einem RSS-Reader wie News mit einem Ticker, so die Theorie. Populäre Beispiele finden sich hier und eine deutschland-gründliche deutschland-weite Zusammenstellung hier.
Aber warum in die Ferne schweifen? Des Denkpasses eigene, seit diesem Eintrag ungekürzte Feeds gibt es ja auch!
Nico Lumma wundert sich auf blogosfear, ob mit dem Erfolg des em2004.Bloggs nun eine Welle von Sport-Blogs auf uns zurollt. Er vergleicht die Situation mit dem Erfolg politisch orientierter Blogs in den USA seit den Vorbereitungen des Irakkriegs und - seltsam, wo gibts denn die? - mit den Strickblogs hier in unserer Heimat.
An dieser Stelle möchte ich einhaken und darauf hinweisen, daß Blogs mit Sportthemen in den USA bereits der große Renner sind. Sie konzentrieren sich allerdings hauptsächlich auf eine Sportart: Baseball. Das liegt mit Sicherheit daran, daß die Saison für ein typisches Team ungefähr 200 Spiele lang sein kann, daß jedes Profiteam um die vier Amateurteams mit ähnlichem Spielplan unterhält, und daß in jedem dieser Spiele Daten gesammelt werden können, die sich hervorragend statistisch auswerten lassen können.
So verwundert es niemand, daß in den USA ein Großteil der mathematischen Literatur über Statistik mit Beispielen aus dem Baseball gefüllt ist. Oder daß die statistische Unterabteilung der amerikanischen Mathematikorganisation sich eigentlich nur mit Baseball beschäftigt.
Und so kommt es, daß viele der Baseballblogger fachlich fundiert und sprachlich versiert über einen Sport berichten, der wahrscheinlich die meisten Fans hat - und so 10.000 Pagevisits am Tag für eine schwache Ausbeute halten. Viele der sogenannten Baseblogger haben gar bereits den Sprung in die Unterhaltungs- oder Baseballindustrie geschafft.
Anderswo ist also Sportbloggen bereits Normalität. Andererseits, sich mit Sport zu beschäftigen ist dort auch kein Indikator der Zugehörigkeit zum Proletariat, Sportfan sein kein Schimpfwort unter Intellektuellen. Sport zu verfolgen ist da drüben normal.
Der unermüdliche Einsatz für seine Leserschar in Sachen politischer oder einfach anderer Bildung hat dem Denkpass nun Anerkennung von Seiten des Spiegel-Online-Auftrittes eingebracht. Die im Zusammenhang mit der rechten Spam-Welle zuerst vom Denkpass angestellte Vermutung, daß die Spam-Aktion der Parteienfinanzierung sehr dienlich sein kann, wird nun auch vom Spiegel vertreten. Zeitgleich gibt es einen Link zum ersten Teil des Parteienfinanzierungs-Doppels (hier und hier zu finden).
Ja, ja - manchmal trifft es einen unvorbereitet. Da scheint es Michaels Arbeitsplatz über 100 km von Zuhause wegzutreiben, und Michael fragt sich besorgt, wie er die tägliche Pendelei bewältigen kann und ob das Blog darunter leiden wird.
Mein herzlichstes Beileid, Michael. Ich drücke Dir und uns die Daumen, daß Dein Blog überlebt. Und ganz unter uns: Wir werden das schon schaffen! Wir?
Ja, auch mich hat der Arbeitsmarkt an einen fernen, neuen Strand gespült. Da komme ich so nichtsahnend aus Moskau wieder und finde auf meinem Anrufbeantworter die Aufforderung, mich schleunigstens bei einem Ingenieurbüro in Kleinmachnow zu melden. Viele Telefonate und zwei Gespräche (damit dann bei diesem Büro insgesamt vier Bewerbungsgespräche!) später liegt mir nun ein Arbeitsvertrag als Bauingenieur vor. Der hat zwar gegenüber meiner bisherigen Arbeit einige Nachteile:
• weniger Jahresgehalt
• weniger Jahresurlaub
• wahrscheinlich mehr Wochenarbeitszeit
• längerer Anfahrtweg
• keine wöchentliche, vom Arbeitgeber finanzierte Massage
Aber ich habe zugesagt und kann es kaum erwarten. Die bei Michael angesprochene Unwägbarkeit hinsichtlich der kontinuierlichen Betextung des Blogs besteht bei mir aber ebenso. Aber:
Wir werden das schon schaffen, Michael.
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Was findet man in der Titelleiste von Nils Webtagebuch? Folgendes Zitat von Theodor Fontane:
Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriege sie geschenkt.Genau. Und Nils: Weiter so!
Breakpoint 2004 ist die größte Veranstaltung der Demoszene weltweit. Demoszene, was ist das denn? Da treffen sich Leute, die kurze Programme schreiben, die grafisch und akustisch recht beeindruckend sind. Seinen Ursprung nahm das beim C64, und der wird heute noch als Plattform verwendet. Aber auch PCs, MACs und AMIGAs treten in den Kategorien Demo, 64k-Intro, 4k-Intro und vielen weiteren Kategorien an.
Wenn nun eine Reihe von Punkten zusammen treffen:
• man ist einer der Programmierer, die in einer der Kategorien gewinnen
• man wähl sich vor langer Zeit einen seltenen, aber einprägsamen Namen
• man gewinnt die c´t dafür, von dem Event zu berichten
dann schafft man es, in einer angesehenen deutschen Massenpublikation wie eben der c´t folgendes Wort zu veröffentlichen:
[Der Artikel bei c´t ist leider online nicht verlinkbar.]
Hilfestellung beim Gestalten eines Layouts für die eigene Webseite findet der unerfahrene Webseitendesigner beim Layout-o-Matic. Die Ergebnisse funktionieren laut Aussage des Programmierers in eigentlich allen gängigen Browsern.
Dies zu überprüfen, übernimmt die Browsercam. Das Tool lädt nach Anmeldung eine URL, lässt den Anwender Betriebssystem und Browser auswählen und zeigt die Ergebnisse als Screenshot an.
Will man Templates überarbeiten und aufpeppen, könnte Lex-o-Matic hilfreich sein. Es handelt sich um ein PHP-Tool, das die Konfiguration eines Templates ohne HTML-Kenntnisse ermöglicht.
Benötigt man ein Rollover-Icon, hilft der Amazing Rolloverer. Rollovers sind Buttons, die ihre Farbe oder Erscheinung ändern, je nachdem, ob die Maus über sie gleitet oder klickt. Ein Beispiel gibt es hier.
Möchte jemand äußerst komfortabel Listen erstellen (z.B. für handerstellte Linklisten oder Navigationsmenüs), hilft der List-o-Matic. Das Tool liefert zum Abschluß fertigen HTML- und CSS-Code.
Will man schauen, wie andere Seiten aufgebaut sind, hilft vielleicht der Topographic Page Layouter. Das Tool zeigt die Vernestelung der Elemente an, indem es ihnen andere Farben zuweist.
[via WeblogToolsCollection]
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Der Wahl-o-mat, ein bei der letzten Bundestagswahl anscheinend mehr als drei Millionen Mal eingesetztes Instrument zur Bestimmung der zu wählenden Partei, ist für die Europawahl am 13. Juni wieder online. Der Wahl-o-mat wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung mit Informationen über die Positionen der relevanten Parteien zu dreißig Fragen gefüttert. Die Antworten des Nutzers werden mit diesen verglichen und Übereinstimmungen ermittelt. In meinem Falle sieht das so aus:

Die Gesamtverteilung der so bisher erzielten Auskünfte im Wahl-o-mat sieht so aus:
Die hierin enthaltene Aussage gibt leider nur über die Wahlpräferenzen der Websurfer Auskunft - nicht über die der deutschen Allgemeinheit. Am Rande bemerkt: Über die Unterschiede der Wählerzusammensetzung der einzelnen Parteien wird der Denkpass sich demnächst qualifiziert zu äußern versuchen. Warum versuchen? Na, nicht nur Michael ist ein ineffektiver Zeitmanager ...
Die laut Eigenwerbung größte und schnellste Datenbank über e-books wird auf dieser Seite aufgebaut. Die Unterteilung umfasst folgende Bereiche:
• Astronomie
• Unternehmen
• Biographisches
• Biologie
• Erotik
• Geschichte
• Gesundheit
• Humor
• Kinderbücher
• Kunst und Literatur
• Musik
• Technik und Physik
• Religion
• Romane - Science Fiction
• Romane - Restliche
• Sport
• Comics
• Seltene Sprachen
Die in der Datenbank enthaltenen e-books liegen in den Sprachen Deutsch, Englisch und Holländisch vor. Es werden Dateien in verschiedensten Formaten angeboten, auch spezielle e-book-Formate sind darunter.
-UPDATE-
Wie der Jens hinweist, ergeben selbst allerseltsamste Suchbegriffe mehr als 150 Einträge. Das führt dazu, daß man von der Suchmaske angeraten kriegt, den Suchbegriff weiter einzugrenzen. Ergebnisse werden aktuell nie angezeigt, was eigene Versuche bestätigt haben. Ist also anscheinend nutzlos (oder vorübergehend außer Betrieb!).
Jesus! Und diese Suchbegriffe für die Suchmaschinen-Bots erst! Einfach mal auf die Seite gehen, und in den Einstellungen unterschiedliche Farben für Text und Hintergrund einstellen - Voila! Schon sieht man eine Vielzahl von Begriffen, die dann eben die Suchmaschinen zum Linken auf diese Seite leiten. Übrigens: Jens hat Fluxkompensator gesucht. Ich habe Richard Nixon und Martin Luther King gesucht. Die Begriffe finden sich auch in diesen weiß auf weiß versteckten Bot-Appetizern. Die sehen auch sonst recht seltsam aus. Könnte es sein, daß ein Skript die Suchanfragen in die Seite einschreibt, um in Zukunft auch hier Suchmaschinen-Hits zu erlangen? Sozusagen inputgesteuert? Interessante Taktik...
Jedenfalls: Entschuldigung an alle Leser für diesen Sinnlos-Aufmerksamkeits-Schummel-Link.
An der größten Teils fanatisch geführten Diskussion, ob Linux oder Microsoft oder irgend ein anderes Betriebssystem das beste und somit von jedermann zu verwendende System sei, möchte ich mich nur insofern beteiligen, als ich auf Ungereimtheiten in den Argumentationen hinweise (wenn mir denn welche auffallen). Das möchte ich hier nur mal laut und deutlich in den Raum stellen, um Bemerkungen vorzubeugen, ich ergreife heimlich Partei für eine der beiden Alternativen. Leider ist es so, daß seltsamerweise mehr Fanatiker gegen Microsoft wettern als dafür - und wo mehr gewettert wird, gibt es auch mehr Ungereimtheiten. Deswegen also meine scheinbare Pro-Microsoft-Lastigkeit.
Übrigens: Der Fakt, daß es eben mehr fanatische Einwände gegen Microsoft als dafür gibt, bedeutet für sich selber genommen auch nicht sehr viel. Auch das möchte ich sagen, um dahingehenden Äußerungen vorzubeugen. Ein Beispiel gefällig? Gerne, obwohl ich spüre, daß ich mich mit diesem Vergleich auf glattem Eis bewege. Daß viele Fanatiker gegen Israel vorgehen und deswegen jüdische und israelische Einrichtungen deutschlandweit unter aktivem Polizeischutz stehen, hat ja auch nicht nur mit Israels aggressiver Siedlungspolitik zu tun. Schuld am Fanatismus gegen Israel haben die Fanatiker - nicht Israel. Und so ist der Fakt, daß es Microsoft so fanatisch verabscheut wird, nicht allein Beweis genug dafür, daß es auch immer verabscheut werden muß.
Dies vorab, um einem Image zu entgegnen, daß sich bei einem Teil meiner werten Leserschaft ergeben könnte. Ich habe einige Male für Microsoft gestritten (z.B. hier oder hier). Ich habe eigentlich noch nie für Linux gestritten, auch das stimmt. Der Grund dafür ist darin zu suchen, daß ich selber zwar eine Linuxinstallation auf meinem PC zu Hause eingerichtet habe, die aber seit meinen Uni-Tagen nicht mehr hochgefahren wurde. Mir fehlen also einfach die Argumente für dieses System (und außerdem findet man da draußen selten Bemerkungen gegen Linux, die Anlaß zu einem Kommentar meinerseits geben). Wie bereits aufgezeigt, gibt es mehr hartnäckige Pro-Linux-Kämpen als solche, die ihren Degen für Microsoft brechen.
Was sicherlich auch mit den Nutzern selber zusammenhängt. Die meisten Windowsnutzer sind eben - sagen wir mal - Endverbraucher. Die wollen vom Betriebssystem in Ruhe gelassen werden, ihre Textverarbeitung starten und Briefchen drucken. Die meisten Linux-Anwender sind offensichtlich Leute mit Interesse am Rechner selber: Sie wollen Bescheid wissen über ihr System, es aktiv konfigurieren und individuell einrichten. Dafür ist Linux sicherlich besser geeignet - und zugleich eindeutig billiger. Stabiler. Offen einsehbar.
Ich schweife wirklich ab. Was ich nämlich wirklich mitteilen wollte, ist folgendes. Ein Artikel im Microsoft Developer Network beschreibt Weblogs, Feeds, RSS, Atom, Blogrolls, Trackbacks und andere Sachen. Es gibt viele Links und Hinweise, wie man bestimmte Sachen in seinem Blog unterbringt. Ein Link zeigt übrigens auf ein Sammelblog verschiedener Entwickler im MSDN. Auch dort gibt es interessante Einblicke in die Welt der Microsoft-Programmierer. Ein anderer Link verweist dann auf all die einzelnen Blogs, die bei MSDN im Zusammenhang mit der Microsoft-Programm-Entwicklung gehostet werden.
Um das zu zeigen, also dieser Rattenschwanz vorneweg. Dabei hätte ich doch einfach nur etwas Vergleichbares für Linux angeben brauchen, um Parität herzustellen. Gefunden habe ich nur das und das. Das letztere ist nicht mal ein Blog, aber ansonsten recht üppig mit Informationen rund um Linux und die dort verwendeten Programme ausgestattet. Es gibt aber auch dieses Online-Magazin des Linux Documentation Projects oder - noch besser - die Linux Gazette, die Linux-Usern mehr Spaß bringen und neue Ideen vorstellen möchte.
So, zumindest heute haben wir also beide Seiten gleichermaßen bedient.
-UPDATE-
Wie Jörn mitteilt, zeigt dieser Link auf eine Seite, wo sich einige Linux-Entwickler in einem Blog austoben. Wo wir gerade bei sind, der Jörn selber hat sowas auch am Start. Danke für die Tips.
Der Web Page Analyzer sagt über den Denkpass:
Analysis and RecommendationsCaution führt 5:4 vor Congratulations - mal sehen, was sich da machen lässt. Andererseits, Probleme beim Laden sind mir bisher nur mit Opera 7 aufgefallen. Apropos Opera, die letzte wirklich zufriedenstellende Version war 5.23.
TOTAL_OBJECTS - Congratulations, the total objects on this page (including the HTML) is 3 which most browsers can multithread. Minimizing HTTP requests is key for web site optimization.
TOTAL_IMAGES - Congratulations, the total number of images on this page is 1. Most browsers can send multiple requests, which can speed display of multiple images.
TOTAL_CSS - Congratulations, the total number of external CSS files on this page is 1. Because external CSS files must be in the HEAD of your HTML document, they must load first before any BODY content displays. Although they are cached, CSS files slow down the initial display of your page.
TOTAL_SIZE - Caution. The total size of this page is 58229 bytes, which will load in over 8 seconds on a 56Kbps modem - or 12.20 seconds. Consider reducing total page size to less than 30K to achieve sub eight second response times on 56K connections. Be sure to provide feedback for pages over 30K by layering your design to display useful content within the first two seconds. Consider optimizing your site with Speed Up Your Site or contacting us about our optimization services.
HTML_SIZE - Caution. The total size of this HTML file is 28035 bytes, which is above 20K but below 100K. With a 10K ad and a logo this means that your page will load in over 8.6 seconds. Consider optimizing your HTML and eliminating unnecessary features. To give your users feedback, consider layering your page or using positioning to display useful content within the first two seconds.
IMAGES_SIZE - Caution. The total size of all your images is 25262 bytes, which exceeds 15K. Consider optimizing and creatively cropping your images, and combining them where appropriate. Even better, replace graphic text and form controls with styled text to eliminate unnecessary HTTP requests. Ideally each image should be less than 1160 bytes, to easily fit into one TCP-IP packet.
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Auf Beispiele schlechter Namensgebung für Variablen hat der Denkpass an dieser Stelle schon mal hingewiesen. Ob die nun unwissentlich oder absichtlich so seltsam ausfielen, hat uns damals nicht interessiert. Sollte es aber! Denn hier kommt die Anleitung für unpflegbaren Code. Soweit ich das sehen kann, ist es eine komplette Anleitung.
[via mindtrap::weblog::beta]
Wie man an der Rubrik Software erkennen kann, verwendet der Schockwellenreiter folgende Schreibweise für das weltweit größte Softwareunternehmen:
Das Ersetzen des Buchstaben S durch ein $-Zeichen versteht sich in meinen Augen als Vorwurf hinsichtlich des Geldverdienens. Ganz klar, das zielt auf die General Public License, unter der u.a. Open Office, der Linuxkernel und andere nützliche Sachen wie emacs oder Gimp veröffentlicht sind. GPL und das verwandte (aber kommerzialisierungsfähige) Open Source sind Philosophien mit unbestreitbaren Vorteilen, diesem Urteil schließe ich mich an. Microsoft beharrt zum größten Teil auf proprietärer Software, aber seit Neuestem nicht nur. Hauptgrund werden handfeste kommerzielle Absichten sein, na klar!
Dass nun aber der Schockwellenreiter sich berufen fühlt, seinen Lesern diese kommerzielle Zielfunktion des Redmonder Software-Unternehmens durch den Gebrauch des $-Zeichens so deutlich vor Augen zu führen, zugleich aber selber die kommerzielle Seite beim Bloggen nicht außer Acht lässt, erscheint dem Denkpass zumindest bemerkenswert. Doppelte Moral, wenn es ums eigene Auskommen geht? Vielleicht sollten wir den
in Zukunft auch anders referenzieren?
1. Grab the nearest book.
2. Open the book to page 23.
3. Find the fifth sentence.
4. Post the text of the sentence in your journal along with these instructions.
"You want me to stay with you?" - Thomas Harris, Hannibal
[via Daniel van Moll, Seelenleben]
Da hatte so mancher sich schon etwas gefreut, daß Microsoft Strafe zahlen müsse. Leider auch gleich festgestellt, daß diese Strafgebühr angesichts der gefüllten Kriegskassen des Unternehmens nicht weiter auffällt. Zumal diese Strafe einerseits den Gewinn schmälert (was die Steuerbelastung senkt), andererseits von den Kunden bezahlt wird (oder besser: wurde). Grundlegende Änderungen ergeben sich kaum, da die anderen Auflagen (ebenso wie die Strafzahlung) von Microsoft angefochten werden. Schätzungen über die Dauer des Rechtsstreites bewegen sich zwischen drei und fünf Jahren.
Aber: auf Regen folgt Sonnenschein und auf Ebbe folgt die Flut. Und so hat die Firma Microsoft schnell reagiert, um den schlechten (oder aus der Sicht dieses Herrn: guten) Nachrichten gute (oder aus der Sicht dieses Herrn: schlechte) entgegenzusetzen. Und so öffnet Microsoft sich nicht nur dem Open-Source-Gedanken, sondern begräbt kurzer Hand auch das Kriegsbeil mit Sun Technologies. Dafür ist man dann auch bereit, 1.600.000.000,00 $ zu zahlen (übrigens fast das Dreifache der von der EU verhängten Strafe).
Bei der Veröffentlichung eines Werkzeuges zur Erstellung von Windows-Installationspaketen aus XML-Code als Open-Source geht man allerdings nicht so weit, auch die General Public License GPL zu verwenden. Statt dessen wurde die Common Public License aus dem Hause IBM verwendet, die nach Aussagen von Microsoft-Manager Jason Matusow weniger Probleme bei der kommerziellen Verwertung der frei verfügbaren und modifzierbaren Software bereitet. Und man werde weiterhin die Politik verfolgen, Programme unter einer Shared License oder als Open-Source zu veröffentlichen. Man öffnet sich in diesem ersten Schritt also nur teilweise - aber immerhin. Man muss mit den Wölfen heulen, nur lauter.
Vom künftigen Miteinander - statt des Gegeneinanders - versprechen sich Microsoft und Sun eine bessere Marktposition. Sun-Server werden Microsoft-Zertifikate erhalten, die Firma bekommt ständig Informationen zur besseren Verträglichkeit der Produkte und das öffentliche Gegeneinander (verbal und juristisch) hat ein Ende. Mittel- bis langfristig, so der Artikel im Spiegel, ergeben sich jedoch gravierendere Auswirkungen:
• Sun kann sich nun gemeinsam mit Microsoft auf die Auseinandersetzung mit Linux konzentrieren (das von Suns Hauptkonkurrenten IBM und Dell kostenlos auf deren Server gespielt wird und Microsoft schon länger ein Dorn im Auge ist)
• bei künftigen Auseinandersetzungen europäischer Behörden fehlt die Unterstützung eines der bisherigen Hauptkonkurrenten
• interne Grabenkämpfe mit ihren Personal- und ressourcenbindendem Aufwand gehören der Vergangenheit an
Microsoft hat wieder einmal bewiesen, sich den Platz an der Sonne verdient (und keineswegs durch Zufall erreicht) zu haben. Man ist seinen Verfolgern ständig voraus: hier ein Haken und dort ein Haken und am Ende stolpert die Konkurrenz über ihre eigenen Beine. Beachtenswert.
Übrigens: der Fanatismus, mit dem sich viele Leute gegen Microsoft einschwören, gilt der auch für andere Quasimonopolisten? Regt sich diese Frontwelle der deutschen Blogszene auch darüber auf, daß in mehr als neunzig Prozent der deutschen Restaurants Coca Cola angeboten wird oder in mindestens ebenso vielen Kiosken, Zeitungsläden und Imbissen eigentlich nur Kaugummis von Wrigley´s zu erwerben sind?
Die Anleitung zum Einstellen der Kombinationsschlösser meines neuen Pilotenkoffers liest sich in deutscher Sprache so:
GEBRAUCHSANWEISUNG FUR STELLUNG DES VEXIERSCHLOSSDer englische Quelltext ist noch in Ordnung. Er sieht so aus:1. Mit dem Schloss offend,Schieben den knopf (1) in der Richtung nach der Markierstab und niederhalten bis die zweite Operation durchgeführt werden hat.
2. Stellen das Nummersrad (2) auf die gewünschte kombination vergessen Sie nicht diese kombination.
3. Jetzt lassen den knopf (1) los,fur die prufüng drucken Sie den knopf wiedermai.
Directions for setting combination locksBis auf Punktuation und das zweigeteilte for get bleibt das verständlich. Wir wollen es einmal durch den Babelfish jagen:1. With the lock open,push button (1) in the direction of the arrow and holg down until the second operation has been performed
2. Set number wheels (2) to the desired combination. Do not for get the combination you have set!
3. Now release the button (1) press the button again as a check
Richtungen für die Einstellung der KombinationsschlösserAuch nicht besser. Daher verständlich, wie dieses Anleitungsdeutsch zustande kommt - durch rechnergestütze Übersetzung.1. Mit der Verriegelung öffnen Sie sich, Stoßtaste (1) in der Richtung des Pfeiles und holg unten, bis dem zweiten Betrieb
2. gesetzte Zahlräder (2) zur gewünschten Kombination durchgeführt worden ist. Nicht für erhalten Sie die Kombination, die Sie eingestellt haben!
3. Geben Sie jetzt die Taste (1) Presse die Taste wieder als Überprüfung frei
Übersetzt man den Text vom Englischen ins Deutsche, vom Deutschen ins Französische, vom Französischen ins Englische und anschließend wieder zurück vom Englischen ins Französische, vom Französischen ins Deutsche und vom Deutschen ins Englische, ergibt sich diese aussagefähige Anleitung:
Managements for the adjustment of the locks of combinationUnd das Ganze übersetzen wir jetzt nochmal ins Deutsche:1. with the locking you openly of reason of the keys of the effect (1) in the management of the arrow and holg, to one the second society into the practice converted the wheels
2èmes of a number (2) balanced at the desired combination. For it the received combination, which you adapted!
3. it to give now to (1) the main distiller supports on the notice as the renewed examination freely
Managements für die Justage der Verriegelungen von Kombination1. mit, die der Blockierung wandelten Sie ist, öffentlich des Grundes der Schlüssel des Effektes (1) im Management des Pfeiles und des holg, bis eins die zweite Gesellschaft in die Praxis die Räder
2èmes einer Nr. um (2), die an der gewünschten Kombination ausgeglichen wurde. Für sie die empfangene Kombination, die Sie anpaßten!
3. es, zum (1) zu den Hauptdestillierapparatunterstützungen auf der Nachricht als die erneuerte Prüfung jetzt frei zu geben
Gestern versuchte jemand, mich zum Backlinken aufzufordern. Das ist ja generell kein Problem (man frage einmal Daniela M!). Nur hier handelt es sich einerseits um mein altes, lange Zeit nicht gepflegtes Blog und andererseits um seltsame Gründe.
Um Zeit zu gewinnen, habe ich gestern erstmal nachgefragt, wo ich denn verlinkt werde. Hier die Antwort:
Just read your reply -- thanks for the prompt response! I've already linked toAus der Sache werde ich nicht schlau. Beim ersten angegebenen Link ist So it goes die einzige aufgeführte Seite zum Thema National Security Agency. Dies trotz deutscher Sprache und fehlenden Bezugs (ich habe, wie bereits ausgeführt, höchstens mal was zum Irakkrieg vom Stapel gelassen).
you here:
http://www.highindex.com/Regional/
North_America/United_States/Government/
Agencies/Independent/National_Security_Agency/
In exchange for me adding you to High Index as shown above, Im asking that you
link to my other site which is techtrainingtips.com. To make it easy for you to
link to me, here's the html code which will make it easy to add a text link:<a href="http://www.techtrainingtips.com/security+.html">Security+</a>;
Again, please use the above html code to link to the site I published:
techtrainingtips.com
I'll leave you up as a featured listing until i hear from you. If i don't hear
back, I'll assume you're not interested and will have to remove the link.
Der zweite Link führt zu einer Seite, auf der Sicherheitsqualifizierungen für IT-Fachleute angeboten werden. Das ist auch der Link, der auf So it goes erscheinen soll. Er hat nichts mehr mit der National Security Agency zu tun, aber auch nichts mit deutscher Sprache, mir, meinen Interessen oder So it goes.
Techtrainigtips.com hat kein Impressum und keine e-mail. Kontakt erfolgt über Formulare. Whois? liefert eine Adresse ohne Namen in Kalifornien, die zu Articleinsider.com gehört (ebenso wie bei Highindex.com übrigens). Das ist anscheinend ein Expertennetzwerk, bei dem eine Suche nach So it goes erfolglos bleibt. Am Fuß der Seite wird das Copyright Traffic Logic zugeschrieben.
Auch Traffic Logic sitzt in Kalifornien und verdient Geld mit Suchmaschinenmarketing. Deren Whois? wiederum liefert Hinweise zu Articleinsider.com.
Fassen wir mal zusammen:
Die laut Eigenwerbung am schnellsten wachsende Seite qualifizierter Links listet mein altes Blog unter einem Begriff, der darin nicht thematisiert wurde. Das Blog ist zudem in einer Fremdsprache. Die Seite wird betrieben von einem Expertennetzwerk, die das alles, was hier gegen eine Verlinkung spricht, nicht mitkriegen. Geschäftlich eng verknüpft sind beide Seiten mit einem Unternehmen, das sein Geld mit Suchmaschinenmarketing verdient, aber auch die schnallen nichts. Dafür soll ich eine Seite verlinken, die sich anscheinend für qualifiziert hält, Umsätze mit IT-Schulungen zu erzielen.
Na, wenn das alles mal keine gute Werbung für deren Leistungsfähigkeit ist.
So, wenn man denkt, man hat es alles gesehen ... man weiß Bescheid ... wenn man meint, die Sache im Griff zu haben ... den Arsch an der Wand ... die Tassen im Schrank... Dann kriegt man so eine e-mail:
I was just doing some research about national security agency in Yahoo and found your domain, so-it-goes.blogspot.com ranked 76...which got me thinking...Abgesehen davon, daß ich ihre Seite ohne Link schwer finden kann, frage ich mich, welchen wahren Hintergrund dieser Kontakt haben mag.I published a informational site about Education. We've got a very strong following, primarily because we only produce informational content, since you also produce a quality site in this category, I'd like to exchange links with you. I get a pretty good amount of visitors to my property, so if I link up to your site you should benefit from a traffic standpoint.
Please take a look at my site when you get a chance -- I think you'll find it to be knowledgeable and useful. If you like what you agree, please link to it -- I'll send you all of my info on your request.
I've already linked to you to get the ball rolling. I'll keep it up a few days until I hear back from you.
Es ist wahr, mein altes Blog So it goes hat einen guten Rank beim Suchbegriff "National Security Agency" - den 75. zwar und nicht den 76., aber egal. Das kann ich mir nur so erklären, als daß ich mich dort sehr oft zum Irakkrieg (oder vielmehr: dagegen) positioniert habe. Trotzdem, ernsthaft geschrieben habe ich da drüben seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr.
Nun will die gute Person also linken, obwohl ich a) alles in Deutsch schreibe und b) laut den Datumseinträgen seit Monaten Sendepause habe. Eine Suche im Internet mit dem Namen der Person brachte jedenfalls keine Erkenntnis. Was geht da vor?
- Ist das intelligentes Sex-Spamming, das mich erst intellektuell um den Finger wickeln will?
- Haben Virenbots beim Sammeln meiner e-mail ein bisschen Geschichte dazu gesponnen um eine Bestätigungsmail rauszukitzeln?
- Verarscht mich irgendjemand mit Programmiererfahrungen?
- Ist das der Amerikaner neue Abhörmethode?
- Dreht Rumsfeld langsam völlig durch und bekämpft Gegenargumente auf diese Weise?
- Checkt die National Security Agency so ihre Yahoo-Rankings?
- Krieg ich langsam den Blogkoller?
Oder ist das, was man unter einem www-Mißverständnis versteht?
Da hat sich jemand für die Cebit 2004 etwas Nettes einfallen lassen: Ein Offiziersmesser mit integriertem USB-Stick. Ideal für Geschäftsleute, die das Messer beispielsweise zum Kaffeemilch-Behälter-Zerscherbeln, Tische-Zerkratzen und Dokumente-Zerscheren anwenden können und schon immer mal den einen oder anderen elektronischen Virus mit sich rumschleppen wollten.
Nein, ganz ehrlich: die Idee gefällt mir. Klein, handlich und funktionell. Und sieht nebenher noch sehr gut aus. Einziger wirklicher Nachteil: Diesen USB-Stick muß man leider am Flughafen abgeben.
Das Untitled Project beschäftigt sich mit der Rolle des Textes in unserer Wahrnehmung der Umwelt:
The Untitled Project is a series of photographs of urban settings accompanied by a graphical text layout. The photographs have been digitally stripped of all traces of textual information. The text pieces show the removed text in the approximate location and font as it was found in the photograph.Das Projekt will untersuchen, welche Rolle Text in unserer Umwelt spielt. Nebenbei liefert es Hinweise zur Textformatierung und liefert Rückschlüsse zur besseren Verwendung von Symbolen, Logos und anderen graphischen Mitteln zur Informationsverteilung. Interessant, weil zugleich informativ und hochgradig ästhetisch.
Ein weiteres, interessantes Projekt desselben Photographen ist Floating Logo. Es ist aber bisher nicht über die Entwurfsphase hinausgelangt.
[via jimmyz journal]
Bloggen wird eine immer größere Bewegung, weltweit und auch in Deutschland, wie Patrick ganz klar feststellt. Den unzähligen Blogs auch eine Stimme zu verleihen, hat sich Radio Vox Populi auf die Fahnen geschrieben.
Wie funktioniert das? Nun, Radio Vox Populi nimmt den Inhalt von Blogs mit Hilfe eines Robots aus dem World Wide Web, verarbeitet die Informationen, verwandelt den Text über einen Synthesizer zu Sprache und sendet das Ganze dann aus (hier in Breitband- und hier in Dial-Up-Zugangsqualität).
Wie ich das heraus gefunden habe? Nun, Radio Vox Populi tauchte in meinen Referrern auf. Ob das bedeutet, daß Äußerungen des Denkpasses nun als kleine Informationspakete mit Lichtgeschwindigkeit durchs All rasen und irgendwo da draußen in Äonen irgendwelchen extraterrestrischen Intelligenzen Kopfzerbrechen bereiten? Wer weiß das schon so genau...
... sind für Blogger so eine Sache für sich.
Zum einen bieten sie Zeit im Überfluß, bahnbrechende Einträge zu schreiben, die in ihrer Geistesschärfe, ihrem Witz und Weitblick auf umfassenden, gründlichen Recherchen fussen. Recherchen eben, für die sich Hobbypublizisten eben nur am Wochenende wirklich Zeit nehmen können. Und sonst? Wird da nicht recherchiert? Ich spreche nur für mich, wenn ich antworte: Doch, auch - aber nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt. Ernsthaftes, tiefgründiges Investigativ-Blogging verschiebe ich - zumindest in meinen Träumen - lieber aufs Wochenende.
Zum anderen aber bieten Wochenenden die einzige Plattform für intensive Beschäftigung mit unserem Leben - der Familie und den paar nicht nur oberflächlichen Freundes-Beziehungen, die man sich leisten kann. Und auch das ist zeitintensiv und zuweilen anstrengend. Beide Aspekte, auf die ich als Blogger mich also freue, wenn das Wochenende naht, schließen sich aus. Das ist zu hart formuliert: Aber wenn sie sich nicht ausschließen, so stehen sie sich doch im Wege. Eine Lösung habe ich bislang noch nicht gefunden.
Wie handhaben andere Blogger dies? Schauen wir uns im Überblick einmal die Aktivitäten der Blogs an, die auf der rechten Seite des Denkpasses unter Tägliche Lesung aufgeführt sind:
Beruf Terrorist: Das Blog des Dr. Bittner ist offensichtlich Teil seines Aufgabengebietes bei der Zeit. Am Wochenende arbeitet man nicht - zumindest nicht offiziell -, also hat Dr. Bittner Zeit für sich. Lesen, recherchieren und die Augen offen halten wird er trotzdem. Nur eben mehr für die Wochenzeitschrift als fürs Blog. Am Rande bemerkt, Dr. Bittner: Die Auflösung des Rätsels um die beste Definition des Begriffes Terrorismus ist überfällig. 1:0 Privat.
Bibliomaniac: Der Bücherverrückte scheint soziale Beziehungen oder die Vorteile des Aufenthalts an frischer Luft nicht zu kennen. Am Wochenende explodieren seine Blogs nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch - und dies zu glauben fällt schwer - in qualitativer. Ausgleich 1:1.
Daniel van Moll: Eher fleissiger als in der vergangenen Woche, fällt ein Vergleich zwischen Wochenende und Woche bei unserem Mann bei GIGA eher schwer. Grund: Daniels Einträge orientieren sich häufig an seinen Erlebnissen im Fernsehen - und ein übliches Wochen-Ende gibt es dort nicht. Man kann vermuten, daß seine vereinzelten Sendepausen mit seinen freien Tagen in Zusammenhang stehen, aber: Nichts Genaues weiß man nicht. 2:1 Blog.
jimmyz journal: Auch hier, zumindest samstags, eine Eruption von Einträgen eines auch sonst sehr schreibfreudigen Bloggers. Inwieweit die vielen Einträge des gestrigen Tages mit seinem DSL-Anschluß erklärt werden, kann man aber nicht abschätzen. Somit: 3:1 Blog.
Meinungen & Deinungen: Klare Erkenntnis - YellowLed hat an Wochenende keinen Strom. Der Denkpass beneidet ihn, aber: 3:2 Blog.
Michael Himsolt: Datumsbezogene Zuordnungen seiner Einträge nimmt der liebe Michael nicht vor. Aus der Erinnerung kann aber bestätigt werden, daß das Wochenende bei Michael Himsolt auch fürs Bloggen in Frage kommt. Gerade an diesem Wochenende war das keine gute Entscheidung, gab es doch Anlaß für Frustrationen mit Kommentardiensten oder Scannern. 4:2 Blog.
Michaels Remarks: Michael hat übers Wochenende wieder Zeit, so sagt er selber. Und wer eine Kategorie für seine Einträge mit dem Namen Sonntagsarabesken führt, sollte das auch. Auch hier also: Bloggen ist fester Bestandteil des Wochenendes - 5:2 Blog.
Plastic Thinking: Für Moe ruht die Welt nie und sein Kampf gegen ungerechte Studiengebühren, Einschränkung der Perönlichkeitsrechte durch totale Überwachung und für Kommunikationsverteilung über WiKis wird auch an Wochenenden verbissen geführt. Diese Einstellung macht ihn ja zu dem, was er ist: einer der bekanntesten deutschen Blogger. Ich wußte vorher, wie die Wertung hier ausfallen würde: 6:2 Blog.
schreibblogade: Patrick schreibt sporadisch - aber auch an Wochenenden. Gestern über Neid unter Bloggern. Wir hören zu und gehen nicht weiter, lieber Patrick, und stellen fest: 7:2 Blog.
Unqualified Offering: Jim Henley hat Familie. Eines seiner Kinder besitzt oder besaß einen Stoffclown, den ich ihm mal gesandt hatte. Der Clown soll auf den Namen Pedro gehört haben, sagte man mir. Warum nur? Jedenfalls hat Jim Familie und scheint Wochenenden ab und zu privat zu nutzen. 7:3 Blog also.
Weltentummler: Der Weltentummler sitzt das Wochenende aus, gibt uns aber fleißig Links zum Tüfteln mit. Auch wenn dies am Freitag abend um kurz nach 23:00 Uhr geschah, werten wir des Weltentummlers Einstellung als das Private favorisierend. Kurzum - 7:4 Blog.
Es scheint also nicht nur mich zu betreffen. Wochenenden bieten viel Zeit und Raum, und beides wird nicht immer zum Bloggen genutzt. Mit dem Bloggen ist es eben wie mit den Wochenenden: Es ist eine Sache für sich.
- UPDATE -
YellowLed bloggt am Wochenende. Jedenfalls an dem, was er darunter versteht. An dem Wochenende, das wir so kennen, bloggt er nicht - da arbeitet er. Der Denkpass revidiert somit seine statistische Erhebung auf 7,5:3,5 Blog.
...offenbart sich dem interessierten Websurfer beim Random Personal Picture Finder. Der aufgeschlossene Laie fragt sich wie bei SMS: ist das Kunst von und für Massen oder der nächste Schritt zur allgemeinen Verblödung. EIne Antwort fällt schwer und der Denkpass wird sich hüten, sie zu geben. Interessant ist es allemal.
[via Daniel van Moll]
Einen Überblick zu all jenen wunderschönen Designspäßchen, die Webseiten für den durchschnittlichen Websurfer bereithalten, findet man in der HTML-Hell-Page.
Ein kurzer Check ergibt nur einige Probleme für den Denkpass-Leser:
- Popups
- veraltete, unbrauchbare Links
- keine e-mail
Die Popups gibt es, wenn mal jemand zufällig auf den Kommentar-Link rutscht. Ist auch gut so, glaube ich. KÖNNTE NUR ÖFTER BENUTZT WERDEN! Also ich persönlich würde mich freuen, wenn meine Leser das öfter benutzen, ja? Ja?
Die veralteten, unbrauchbaren Links gibt es bei mir auch ab und zu. Ich geb´ es ja zu. Natürlich nur bei etwas älteren Einträgen. Eigentlich auch nur, wenn man auf die Online-Ausgaben von Print- oder Fernsehmedien verlinkt, denn die Jungs kennen die Bedeutung eines Perma-Links noch nicht.
Und die e-mail? Soweit alles OK, oder?
[via Meinungen & Deinungen]
Jeder, der mal den Programmcode eines anderen Programmierers bearbeiten muss, kennt folgende Probleme:
- viele Programmierer verzichten auf Kommentare
- jeder versteht etwas anderes unter strukturierter Programmierung
- Variablennamen sind oft nicht nachvollziehbar
Gerade die Variablennamen sind oft Anlaß unfreiwilliger Komik. In der Firma, in der ich arbeite, erfolgt die Auftrags- und Rechnungslegung mit Hilfe eines von Mitarbeitern erstellten VBA-Programmpaketes. Da ich derzeit für den Code zuständig bin, weil der ursprüngliche Programmierer unser Unternehmen verlassen hat, sehe ich mich seinen Variablenbezeichnungen ausgesetzt: temp, min, k, m, integ zum Beispiel. Aber nicht nur das, er deklariert diese Variablen auch nicht zu Anfang, sondern on-the-fly. Nicht mal in VBA ist das als gut zu bezeichnen, aber auch nur hier möglich.
Aber ich habe es noch gut, scheint es. Eine Aufstellung viel sinnloserer und verwirrenderer Bezeichnungen findet sich hier oder hier.
[via Tobiblog]
Da äußert sich jemand zu meiner Angewohnheit, auf fremden Webseiten als chiefpedro Kommentare abzugeben. Die sicherlich nur spaßige Umschreibung eines fehlenden realen Namens als "Tarnname" nehme ich aber ernst, handelt es sich doch um Dr. Jochen Bittner, Autor des amüsanten und kurzweiligen Terrorismusblogs der Zeit.
Die Frage, die sich ergibt, ist folgende: Inwiefern ist es in Ordnung, beim Kommentieren fremder Blogs keinen realen, sondern einen virtuellen Namen zu benutzen? Michael Himsolt weist darauf hin, daß ein Zuviel an Informationen auch schädlich für den Webuser sein kann. Aber diese Angst teilte ich nicht, als ich mich entschloß, chiefpedro als Namen zu verwenden.
Was für viele unreif klingen mag, ist für mich eine ständige Erinnerung an meine geistig anregendste und interessanteste Internetbekanntschaft. Das pedro in chiefpedro stammt aus einem Urlaub in der Karibik. Das chief darin verdanke ich Jim Henley. Und weil ich Jim Henley nicht nur tiefste Einblicke in die wahren Zusammenhänge des American Football verdanke, sondern vor allem den Mut zur Publikation meines eigenen Geschriebsels hier im Denkpass (und vorher bei So it goes), werde ich dieses Synonym weiter verwenden.
Darf ich das aber? Darf ich in fremden Blogs kommentieren, ohne meine wahre Identität zu offenbaren?
Ich denke schon. Diese Frage grenzt übrigens wegen ihrer Abbild-Realität-Natur an die, die hier gestern betrachtet wurde. Die Angabe der wahren Identität fördert sicherlich verfassungskonformes, korrektes sowie der Netiquette entsprechendes Kommentieren. Dies aber nur insoweit man zu glauben bereit ist, dass ein real klingender Name auch ein realer Name ist. Sich bei Hotmail.com eine e-mail-Adresse als George W. (Bush) einzurichten, wäre ja immerhin denkbar. Und somit würde man wieder - wie mit Tarnnamen - jede Art geistigen Mülls abgeben können, den elektrische Entladungen des Kleinhirns abzugeben imstande sind. Einzige Lösung für den Blogbetreiber bleibt weiterhin nur, sich die Kommentare ständig anzuschauen und gegebenenfalls einzuschreiten. Oder, wie es Dr. Bittner handhabt: die Kommentare vor der Veröffentlichung lesen.
Und Informationen über chiefpedro gibt es ja: ich gebe immer eine e-mail an und natürlich auch den Denkpass. Und so kann man mich einerseits erreichen, andererseits auch etwas über mich erfahren. Zum Beispiel über Whois. Der "Tarnname" ist also leicht zu enttarnen. Und bleibt im meinem Fall aus den angegebenen Gründen bestehen.
Es sind nachdenkliche Blicke unter die Oberfläche wie dieser Artikel, die Michael Himsolt aus der Masse der deutschsprachigen Blogs herausheben. Er liest über ein geplantes Internettreffen, bilanziert seine Erfahrungen dazu und sinniert anschließend über die Personen hinter all den Blogs die wir mögen:
Von den Menschen, deren Weblogs ich regelmässig lese (und kommentiere), habe ich noch niemanden persönlich kennengelernt. [..] Ich habe einmal vor Jahren den Fehler gemacht, zu einem Internettreffen zu erscheinen. Fazit damals: offline sind wir alle ganz anders. Ich kam mir unglaublich fremd vor. [..] Macht man sich, wenn man das Weblog eines Menschen liest, schon ein Bild der Person hinter dem Weblog? Obwohl einem immer klar sein sollte, dass die Online-Persönlichkeit nur ein Teil des Menschen hinter dem Weblog ist?In aller Ehrlichkeit: darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Michael schon. Und dabei ist es eine interessante Frage.
Ich kann im Brustton voller Überzeugung sagen, daß ich mir eifrig Bilder von den Personen hinter meinen Lieblingsblogs mache. Bei Moe und Daniel ist das einfach, sie haben Web- oder richtige Kameras, die uns ihre Bilder übermitteln.
Aber wir reden ja nicht vom visuellen Bild. Wir machen uns beim Lesen ja gleich ein Bild von den Charaktereigenschaften, vom menschlichen Wert des jeweiligen Bloggers. Sympathie oder Antipathie setzen unsere Phantasie in Bewegung und geben die Richtung unserer Gedanken vor.
Aber wir können uns doch Bilder machen wie wir wollen, oder? Klar. Letzten Endes ist es doch egal, ob unser Bild vom Blogger mit dem Blogger übereinstimmt. Wir werden weiterhin die Seiten der für unsere persönlichen Maßstäbe guten Blogger im Auge behalten und die der für die selben Maßstäbe als ungenügend empfundenen Blogger weiterhin nur ungern verfolgen (wenn überhaupt). Aber wir lassen uns hier eigentlich nur von unserer Affinität zu ihren Texten leiten, das sollten wir nicht vergessen.
Diese Erkenntnis wollen wir klar herausstellen: unsere Wertungen der Blogs(Antipathie/Sympathie, gut/ungenügend) haben rein gar nichts mit den Menschen hinter diesen Blogs zu tun. Und in dieser Hinsicht ist das auch gut so. So bleibt alles zugleich persönlich und unpersönlich. Und zugleich: immer wieder rätselhaft - und interessant.
Bestimmt können sich einige von Euch noch an folgende Werbung erinnern:
Mehrere Männer sitzen in der Bar und sind dabei, eine gute Zeit zu haben. Kurz: Sie besaufen sich. Einer von ihnen ruft seine Ehefrau an und spielt ihr vor, er säße auf dem Flughafen fest. Seine Saufkumpane unterstützen ihn, indem sie die Geräuschkulisse eines Flughafens nachahmen. Ich glaube, es war ein Spot für amerikanisches Bier und er kam in einer dieser Sendungen, wo gute, humorvolle Werbung aus dem Ausland dem Auge des entwöhnten deutschen Werbekonsumenten vorgeführt wird.
Jedenfalls scheint es gerade für solche Fälle einen Markt zu geben. Eine rumänische Telefonsoftwarefirma jedenfalls hat ein Programm vorgestellt, daß jedwede Art von Hintergrundgeräusch ins Gespräch einfließen läßt. Die Software ist derzeit aber nur auf Nokia-Handys einer bestimmten Baureihe lauffähig, wird aber derzeit auf andere Geräte umgesetzt. Man arbeite auch an der Aufnahme weiterer Soundquellen.
[via Unqualified Offerings]
So. Zufrieden klopft sich einer der heimlichen Stars der Design-Szene auf die Schulter. Sein neuestes grafisches Opus ziert nun die Überschrift seiner Webseite. Sind dort zwar immer noch einige ästhetische Gratkanten zu finden, so stimmt er nun ein in den sabbernden Millionenchor seiner deliriösen Fans: Hier wird ein ganz großer Wurf gelingen...
[Ich hoffe, Euch gefällt dies Bild ebenso wie mir ;-) ]
Die Uni Heidelberg beschäftigt sich mit hochbrisanten wissenschaftlichen Themen wie beispielsweise dem Dummschwätzranking. Der Denkpass erringt sagenhafte 19.7 Punkte und reiht sich somit irgendwo zwischen der Schreibblogade und Plastic Thinking ein. Wir versprechen, weiterhin hart an uns zu arbeiten, um diesen Ehrenplatz nicht nur zu verteidigen, sondern auch zu verbessern. Was immer das nun heißen mag...
Aufgrund einer Vielzahl von Beschwerden...nein, anders...aufgrund des Gefühls, daß es dort draußen eine Vielzahl von Beschwerden geben könnte...so vielleicht?...hmm....egal: Jedenfalls habe ich die Hintergrundfarbe nachgeregelt. Von unfreundlich-düsterem Schwarz zu aufmunternd-heiter-beschwingtem metallischen Grau, wie man sieht.
Dazu muß man nur in der jeweiligen Stylesheet-Datei den hexadezimalen Farbwert hinter den background:-Attributen ändern. Und sich vorher eine Farbe aussuchen. Wie macht man das? Am besten hiermit (gefunden über Plastic Thinking).
- UPDATE -
Gerade habe ich mir das mal auf einem herkömmlichen Monitor angeschaut. Einige werden sich mit Sicherheit - so wie ich - fragen, wo denn der Unterschied zu vorher sei. Ich antworte leicht verunsichert, daß es diesen Unterschied gibt und deute dabei mit dem Finger Richtung Display meines Laptops.
Da schreibt der Daniel (ihr wisst schon: der Typ von GIGA) folgendes:
"zu faul, um vom Schreibtisch aufzustehen [kam er] auf die (zugegeben sehr eitle) Idee via Google nach "Daniel van Moll" zu suchen."Anschließend freut er sich, weitere Blogs entdeckt zu haben, die auf sein Blog hinweisen. Hinweise wie diese hat er verdient, schreibt er doch unterhaltsam und locker-leichten Tones über Sachen, die ihn bewegen und auch für uns interessant sind.
Trotzdem müssen wir aber neidvoll darauf hinweisen, daß der liebe Daniel solche Werbung in anderen Blogs am allerwenigsten nötig hat: Zum einen ist vieles, worüber er schreibt, bereits deswegen so interessant, weil es eben wegen seines Jobs bei GIGA dem Blick eines Insiders hinter die Kulissen von Film, Fernsehen, Showgeschäft so nahe kommt. Zum anderen ist ja ein Teil der GIGA-Manie der bahnbrechenden Idee des Senders zu verdanken, das Internet so sehr in ihr Sendeformat einzubeziehen. Und allein deswegen ergibt sich eine Grundauslastung an Hits, die unsereins vor Neid erblassen läßt. Aber: Ehre, wem Ehre gebührt.
Worauf ich in diesem Artikel eigentlich zu sprechen kommen wünsche, ist folgende Frage: Welche Hilfsmittel hat man, um als Blogbetreiber zu verfolgen, wer einen wann erwähnt?
1. Man kann sich darauf verlassen, beim selbständigen Surfen durch die Bloglandschaft Hinweise zu finden. Surfen auf anderen Blogs sollte man sowieso, schon um zu merken, wohin der Hase läuft. Trotzdem, für oben genannte Fragestellung muß es bessere Wege geben.
2. Man kann warten, daß andere Blogger einem e-mails schicken, in denen sie berichten, das Blog verlinkt zu haben. Der Schockwellenreiter hat damit sicherlich ständig zu kämpfen. Aber was, wenn die anderen Blogger das vergessen?
3. Man kann, wie Daniel, Google oder irgendeine andere Suchmaschine benutzen. In meinem Falle sähe das so aus. Ist sicherlich schon sehr komplett.
4. Man kann auf seine eigene Serverstatistik zurückgreifen. Auch die merkt sich, zumindest in meinem Falle, die Referrer. Das ist schon sehr genau.
5. Man geht zu Technorati.com und gibt seine eigene Webadresse ein. Für den Denkpass ergibt sich folgende Information. Ich finde, zusammen mit der Serverstatistik ist Technorati am verläßlichsten.
So, das ist alles was mir dazu einfällt. Vielleicht hilft es ja den einem oder anderen. Mich beispielsweise erwähnt niemand, von dem ich nicht weiß. Aber auch das kann sich ja ändern.
Eine Zusammensetzung der e-mails einer Adresse, die ich seit Anfang der 90er Jahre benutze:
- Schmerzmittelmedikamente kaufen 2x
- Fettverbrennungs- und Anti-Alterungshormon kaufen 2x
- Hustler Platinum kaufen
- Mütter die ich gerne *icken soll
- Arzneigroßversand wirbt mit seinen Leistungen 2x
- etwas, das mich antörnen soll, wenn ich den Anhang öffne
- Valium online kaufen
- Orientalische asiatische Girls
- Windowssoftware zu verkaufen
- jemand macht sich Sorgen über die Länge meines Schwanzes 2x
- Gewinnspiel von freenet.de
- ejakulierende Girls
- Top-Angebote eines deutschen HiFi-Versandes
Statistik:
7x verschiedenste Arzneimittel
7x Sex
1x Software
1x Gewinnspiel
1x HiFi
17 e-mails also, von denen mich keine interessiert. Auch keine dabei, die an mich persönlich addressiert ist. Schade, aber wahr.
Vor sehr langer Zeit, lange bevor ich mich mit Bloggen beschäftigte, hat sich das Couchblog mal erklärenderweise zu der Funktion eines Trackbacks positioniert. Der Daniel von NBC Giga hat diesen Artikel vor kurzem verlinkt und mich somit darauf aufmerksam gemacht.
Somit sei auch dem Leser dieses Blogs die Lektüre dieses das Trackback erklärenden Textes empfohlen, so er denn sich selber noch nicht als wissend genügend empfindet. Trackbacks dienen dazu, Artikel anderer Blogs zu verlinken und diese anderen Blogs davon zu informieren, oder ganz kurz:
My Senf is your Senf and your Senf is mine.
Da sendet mir doch jemand eine nette Warnung, daß auf meinen Rechner was nicht stimmen würde:
Juten Tach,Nett, der Bursche, oder? Verzichtet leider darauf, mir seinen Namen zu nennen, so daß ich ihm leider nicht persönlich danken kann.
habe mal einen internet port scan gemacht. dabei konnte
ich deinen rechner sehen und einsteigen.
deine mail adresse hab ich auch auf deinem pc gefunden.bei dir ist der trojaner services.exe am wüten. deshalb kann
jeder auf deinen rechner zugreifen!
du kannst ja mal den taskmanager öffnen, und versuchen ihn zu beenden.
du wirst aber feststellen, das er sich nicht beenden lässt.
solltest du windows98/me haben, siehst du ihn erst gar nicht im task!dieses hartnäckige miststück hatte ich auch mal drauf, 3 tage
hat es gedauert, bis ich endlich ein programm zum entfernen
gefunden habe. ich hab's dir mal mit beigetan. wenn fragen,
meld dich einfach.
Leider gibt es einige Probleme mit dieser e-mail:
- mein Rechner war an besagtem Tag sicher nicht im Internet (ich war ja in Nürnberg)
- meine e-mail-Adresse lautet anders als angegeben
- im Quelltext findet sich folgender Hinweis: X-Warning: Malware found (Worm.Sober.C1)
Hätte aber wirklich fast echt gewirkt, dieser hilfreiche Hinweis. Hätte somit fast das Programm geöffnet und mir einen Trojaner auf den Rechner gespielt. Aber nur fast.
Wie es scheint, sind Teile des Codes verschiedener Windowsvarianten ins Internet gelangt. Microsoft, selbst ja nur Verfechter des Open-Source-Gedankens bei fremder Software (z.B. hier oder hier), sieht nun also Teile ihres Codes frei verfügbar im Internet und beteuert, dies sei nicht auf eigene Sicherheitslücken zurückzuführen. Es scheint eine Lücke bei einem Partnerunternehmen in Frage zu kommen, so der Artikel, allerdings kann dies auch von den wirklich Verantwortlichen so vorgetäuscht sein.
Was aber nicht vorgestäuscht ist, ist das Auftreten von Schimpfwörtern in Teilen des Codes. Ob diese EInfügungen von Microsoft stammen oder aber von den Code-Dieben vorgenommen worden, ist bislang unklar. Der Denkpass hat natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, um seinen Lesern einige Auszüge dieser Code-Teile präsentieren zu können:
// very important windows routine- UPDATE -#include <iostream.h>
int main ()
{
cout << "Hello World! "; // Linux sucks!
cout << "I'm a very important windows routine"; // He who never programs for Windows is a bummer
return 0;
}
Wie Olaf hinweist, gibt es eine Seite, die die Häufigkeit des Auftretens von Schimpfwörtern in besagtem Microsoft-Code untersucht. Ein echtes Besipiel:
The file private\ntos\w32\ntuser\kernel\swp.c from 11-Jul-1991 points atÜber den Ursprung der Anmerkungen besteht aber weiterhin Unklarheit. Microsofts Programmierer verantwortlich zu machen, erscheint jedoch zumindest nicht unwahrscheinlich.* for idiots like MS-Access 2.0 who SetWindowPos( SWP_BOZO
* and blow away themselves on the shell, then lets
* just ignore their plea to be removed from the tray
Wir haben es ja immer geahnt: Viele der wirklich guten Buchkritiken bei Amazon sind meistens von den Autoren selber. Warum? Nun, einige der Bücher halten eben nicht das, was sie versprechen. Andere enttäuschen von vorn herein - aber fast alle haben sehr gute Kritiken (oder welches Buch hat weniger als drei oder vier Sterne?).
Ein Fehler bei Amazon.com in Kanada hat nun die Identitäten der Buchkritiker offen gelegt: Und siehe da, es waren einige Autoren selber, die entweder ihre eigenen Werke über den Klee lobten (zwar verständlich, aber nicht hilfreich für den Käufer, wenn sowas nicht als Äußerung des Autors kenntlich gemacht wird) oder aber die Werke ihrer Kollegen zerrissen. Zumindest Letzteres ist dann auch nicht mehr die feine englische Art.
Fazit: Am besten nur noch Bücher kaufen, die Der Denkpass empfohlen hat. Aber das war ja sowieso klar, oder?
Dieses Blog heisst jetzt Der Denkpass, basta.
Der alte Name war in Englisch, nicht so einprägsam und bezog sich auf eine oft verwandte Redewendung eines recht populären Schriftstellers aus Amerika. Den eigentlichen Witz des Namens hat eh niemand begriffen, ich auch nicht. Weiß auch gar nicht mehr, wie der eigentlich ging.
Hm. Den Witz des neuen Namens habe ich auch schon vergessen. Ist aber auch egal - die Domain heisst nun mal so und deswegen ab sofort auch das Blog. Kapische?
Dieses Blog hier braucht mehr Hits, so einfach ist das. Wie kriegt man die? Na, Patrick von der schreiBBloggade hat sich da einige Gedanken gemacht - und ich bin der letzte, der es merkt. Das mit dem eifrig Kommentare spenden auf anderen Seiten mache ich ja schon. Obwohl, ich versuche immer nur, geistreich und witzig zu sein und nicht bloß
Khew. Urgs. Äähh.
Den Überblick über die Zusammensetzung der deutschen Blogszene erhält der interessierte Webjunkie auf dieser Seite. Nicht, daß sich damit viel anfangen ließe...
[via Plastic Thinking]
Die Nutzung von Clients wie Zempt oder w:bloggar weist einige Vorteile auf:
- man kann seine Einträge off-line verfassen
- man hat (in w:bloggar noch mehr als in Zempt) eine große HTML-Funktionalität
- man hat einigermaßen Zugriff auf die Movable Type-Funktionalität (hier aber in Zempt mehr als in w:bloggar)
Bei fleissiger Bloggerei, so meine Erfahrung, kommt man um einen Client nicht herum. So spart man sich gerade bei Link-lastigen Einträgen viel unnötige Tipperei, da man seinen Text einfach verpasst, und dann die Wörter markiert, die zu Links werden sollen, und die Linktaste drückt und den Link angibt. Kein a href="blabla.de" usw. w:bloggar bietet sogar Hot-Keys für angepasste Tags an (also schnelleren Zugriff auf bestimmte HTML-Formatierungen).
Die Installation verlief jedoch erwartungsgemäß schwer. Warum? Nun, der Zugriff des Clients auf mein Blog erfolgt durch ein Perlskript mit dem Namen mt-xmlrpc.cgi. Das muss ausführbar sein (also im Ordner cgi-bin liegen und die Zugriffsrechte 755 aufweisen). Zempt, das ich zuerst installiert habe, meldete jedoch, diese Datei nicht finden zu können. Nach einigen Versuchen vor Ort und anschließender Suche im Zempt-Forum kam mir der Verdacht, daß diese Information falsch sein könnte. Eine Untersuchung meines error-logs auf dem Server ergab anschliessend, daß die Datei zwar aufgefunden und gestartet wurde, aber eben nicht richtig ausgeführt.
Wie auch schon an dieser Stelle angemerkt, lag es wieder einmal an der Groß-Kleinschreibung. Diesmal waren die Verzeichnisse XMLRPC, XML und SOAP umzubenennen (also in GROßBUCHSTABEN). Dafür waren nun nur noch drei Starts des Skriptes vonnöten und die dreimalige Auswertung des Error-Logs, die anzeigte, daß das Skript jedesmal weiter kam. Zu guter Letzt war Zempt online - und heute auch w:bloggar, den ich wegen seiner größeren HTML-Funktionalität schätze und der mir auch damals schon gute Dienste leistete.
Wie der Bibliomaniac feststellte, funktioniert hier was nicht mit meinem RSS-Feed. Da ich in der allerexaktesten Bedeutung gar keinen RSS-Feed unterhalte, neige ich zur Annahme, der
Feed da drüben auf der rechten Seite unter den Links ist gemeint. Und richtig, dort gab es Probleme. Ursache war, daß meine Public URL in der Weblog Config in mt.cgi nur auf www.denkpass.de gezeigt hat, während sie doch auf www.denkpass.de/dpblog/sig/ zeigen sollte. Dies hat zumindest eine kurze Investigation des Supportforums von Movable Type ergeben und löst gleichzeitig ein Problem mit einem falschen Pointer für meine Style-Sheets (das aber nur am Rande, es ist ja nun gelöst).
Kurze Rede, langer Sinn...ne, warte mal...lange Rede, kurzer...ne, auch nicht. Jetzt aber: Kurze Rede, kürzerer Sinn - alles funktioniert jetzt. Zumindest das soeben Besprochene...
- Update -
Weil ich ja schon einige Einträge zur technischen Seite dieses Blogs abgegeben habe, das ja bekanntlich unter Movable Type läuft, hier mal eine Erläuterung dieser Weblog-Software in deutscher Sprache. Sie zeigt in aller Kürze den Leistungsumfang und die Qualitäten von Movable Type auf.
Eine weiter führende Übersicht rund ums Weblog findet sich auf den Wiki-Seiten von Moe, und zwar diese Seite hier. Es gibt Übersichten zu Webloganbietern, -software, -tools und -verzeichnissen und eine Definition der am meisten benötigten Begriffe. Auch hier ist nicht alles vollständig, aber das Vollständigste, was man in deutscher Sprache finden kann. Glaube ich zumindest...
Von meiner alten Seite habe ich zuallererst einige Links übernommen, wie man auf rechten Seite sehen kann. Um es etwas systematischer anzugehen, erfolgt eine Einteilung in Link-Gruppen. Für den Anfang gibt es dort die Tägliche Lesung und die Baseballinks. Mit Sicherheit wird es weitere Gruppen geben...
Um die recht sinnvolle Einteilung der Blog-Einträge in Kategorien auch nutzen zu können, habe ich auf der rechten Seite auch eine Übersicht der Kategorien eingefügt. Dies (wie auch die Links) erfolgt im Template Main Index, das man über mt.cgi aufrufen kann. Der Codeblock, der für die Kategorienaufzählung erforderlich ist, findet sich im ausführlichen Manual von Movable Type. Die dort vorgesehene Aufzählung der Einträge der jeweiligen Kategorien habe ich aber gelöscht.
Zu guter Letzt will ich nun aber auch gleich bei jedem Eintrag die Kategorie anzeigen, in die der Eintrag eingeordnet wird. Nach einigem Testen habe ich mich dafür entschieden, dies am Ende jeden Eintrags vorzusehen - der Abschluß jedes Postings lautet somit ab sofort (Bsp.):
Eingetragen von chiefpedro in Kategorie [Technisches] um 12:55 pm
Dafür ist im vorgesehenen Abschnitt von Main Index das Tag $MTEntryCategory$ einzufügen, nämlich gegen Ende des Container-Tags MTEntries. Eine Erklärung zu MTEntryCategory findet sich im Manual unter Template Tags - Weblog Data.
Ist eigentlich ganz einfach einzurichten und erfordert nur wenig Rumprobiererei. Da dies aber zumindest geringe Kenntnisse in HTML erfordert, hier noch ein kleiner Tip: Die beste Online-Erklärung zu HTML ist die von Stephan Münz - Self HTML. Man kann sie herunterladen und lokal anschauen, online enthält sie aber einige weitere Links. Begriffe sind im Index und in allen Erläuterungskapiteln verlinkt und es gibt immer Beispielseiten zum Anschauen der Beispiele für einzelne Eigenschaften. Self HTML handelt aber nicht nur von HTML, sondern auch von CSS, XML, Javascript, Dynamic HTML und PHP, CGI/Perl. Dürfte ich nur eine Datei als Arbeitshilfe herunterladen, es wäre diese kompakte Einstiegs- und Profihilfe.
Um auf viele Hits zu kommen, ist es praktisch, sogenannte Blog-Checkups anzupingen. Dies kann entweder manuell oder durch mt.cgi geschehen. Nähere Informationen erhält man auf den Seiten der Checkups (z.B. Blogbot.de oder Blogg.de).
Da die automatische Variante bequemer ist, muß man also in mt.cgi in der Konfiguration des Blogs angeben, welche Seiten angepingt werden sollen. Die Häkchen bei den amerikanischen Checkups kann man natürlich auch gleich setzen - vielleicht gibt es auch von dort Hits, nicht wahr?
- Update -
Tja, sieht so aus, als ob sich eine der zu Grunde liegenden Wahrheiten bestätigt hat: Um Sachen bequem machen zu können, muß man sie erst - unbequem - umständlich vorbereiten.
Jedenfalls funktioniert der automatische Ping nicht wirklich. Aber andere Sachen funktionieren ja auch noch nicht richtig, beispielsweise der RSS-Feed...
Als ersten Schritt auf dem Weg zum individuellen Movable Type-Blog habe ich heute das Main-Index-Template eingedeutscht. Dazu lädt man sich das einfach in mt.cgi hinein und schaut zu, alle englischen Wörter durch deutsche Wörter mit äquivalentem Sinn zu ersetzen. Klingt einfach, ist es auch, und wird deswegen auch kein Gerede drum gemacht.
... knock, knock.
Ein halbes Jahr nachdem ich bei Blogger.com keine weitere Möglichkeit des Bloggens sah, fand ich vor Kurzem endlich die Kraft, mich um ein neues Blog zu kümmern.
Das sollte am besten auf einem eigenen Server laufen, mit Movable Type arbeiten und alles sollte anders sein - grafischer, lustiger, komfortabler, politischer, aufregender, ansprechender, intellektueller, bedröhnter und, ganz klar, auch einfach besser. Und zwar für alle, den verzweifelten Informationsbulimikern da draußen, die meinen Ausführungen folgen ebenso wir mir (macht man das, seine vereinzelten Leser auch noch beschimpfen?).
Nach einiger Suche nach einem vernünftigen Webhoster (web4.hm - allerdings nur nach dem Preis ausgewählt) und dem dem Download der Movable Type Software ging es los. Als FTP-Programm läuft Total Commander, und zwar wegen seines Einsatzes auf meiner Arbeit und den guten Erfahrungen dort.
Zuerst also die Perl-Skripte und Konfigurationsdatei bearbeitet, dann alle Dateien auf dem Server installiert. Weil es irgendwo zwischen dem FTP-Programm, dem Server und Arcor DSL zu einigen Auseinandersetzungen beim Hochladen ganzer Verzeichnisse kam, habe ich also alle Verzeichnisse von Hand eingespielt. Ein erster Check mit dem dafür zuständigen Perlskript ergab natürlich massive Fehler (Perlskripte müssen im cgi-bin-Verzeichnis sein), so daß ich die Konfiguration und das manuelle Einspielen der Dateien wiederholen durfte. Damit hatten wir die ersten drei Stunden um.
Leider stellte sich beim zweiten Check heraus, daß die Perlskripte nun liefen, aber Fehler auftraten. Wie es schien, wurden die Verzeichnisnamen nach dem Entpacken des Movable-Type-Zips im Total Commander mit großen Anfangsbuchstaben, aber sonstige Kleinbuchstaben angezeigt. Rückblickend weiß ich, daß mein Computer mich da anlog - einige dieser Verzeichnisse waren durchgehend in Großbuchstaben gehalten: z.B. L10N und MT. Schrittweise Änderungen anhand der Perlfehlermeldungen brachten letztendlich das Checkskript mt-check.cgi zum Laufen.
Ich konnte meine Datenbank mit mt-load.cgi nun initialisieren. Hierbei stellte sich heraus, daß auch einige Prozeduren große Buchstaben bevorzugten (MAKETEXT beispielsweise). Letzten Endes muß man sehr genau auf die Fehlermeldungen achten und dann auch zeilenweise in den Skripten nachschauen. In der Installationsanleitung stand jedenfalls nichts von Groß- und Kleinschreibung.
Nun dann, nachdem mt-load.cgi endlich gelaufen war, wurde es gelöscht (da die Datenbank ja initialisert ist). Weiter geht es mit mt.cgi, dem eigentlichen Programm. Dieses ist über Browser erreichbar und läuft somit von überall. Ziel ist aber, den w:bloggar einzusetzen. Allerdings streikt er noch ein klein wenig.
Egal, jedenfalls wollte mt.cgi nicht einloggen, sondern konnte in irgendeine Datei nicht vordringen. Nach einigen Versuchen, den Aufruf der Datei im Skript zu finden, konnte letztendlich wieder ein Groß-Kleinschreibungskonflikt aufgefunden werden. Dieser betraf wieder mal ein Verzeichnis. Umgenannt, schwups, fertig - mt.cgi ließ mich einloggen.
Dort habe ich erstmal ein Blog kreiert. Dieses lief natürlich nicht, weil es Schwierigkeiten mit den Zugriffsrechten auf meine Blogordner gab. Nach zwei Versuchen waren diese so angelegt, daß die Software sie fand. Dazu ist die absolute Adresse auch einmal so
/www/denkpass.de/htdocs/.../.../...usw.
anzugeben, was ich in der Form noch nicht kannte.
Später stellte sich heraus, daß die Blogordner nicht innerhalb des cgi-bin-Ordners angeordnet werden dürfen. Ist eigentlich auch logisch, dient dieser Ordner ja auch den Perlskripten. Statische Dateien wie Bilder soll man ja auch außerhalb lagern, sagt die Installationsanleitung. Die Information mit den Blogordnern gab es aber erst mit Hilfe eines Postings im Supportforum von Movable Type. Zu guter Letzt war dann noch auf der Startseite meines webacounts ein forward einzufügen, der mitten in den Blogordner auf die dortige Startseite verweist.
Letzten Endes habe ich dann also den ersten Eintrag machen können. Da mir der alte Style nicht gefiel, habe ich sogleich versucht, einen neuen zu verwenden. Das war aber auch nicht so einfach. Zuerst ließ sich der geänderte Stylesheet über mt.cgi und anschließend über FTP nicht hochladen. Ein Update der DSL-Software half hier anscheinend, denn danach ging es. Dann wollte Opera keine Änderungen anzeigen, was sich auch über ein Löschen des Pufferspeichers nicht lösen ließ. Eine Kontrolle des Quelltextes der angegebenen Seite ergab, daß der dortige css-tag aber nicht auf die Adresse des Stylesheets zeigte, sondern woandershin. Da sich mt.cgi nicht überreden ließ, das css-tag zu ändern, musste ich also das Stylesheet umkopieren.
Und jetzt läuft alles. Und ich bin zufrieden und voller Tatengeist. Folgende Änderungen wird es geben:
- Farben ändern
- Anordnungen der Einträge, Sektionen und Links werden geändert
- die alten Posts von So it goes bei Blogger werden übernommen
- die Links werden aktualisiert
- die Kommentare werden geändert
- die Beschriftung der Seite wird deutsch
- es wird sogar einige Bilder geben
- der Gedanke an einige Unterseiten mit statischem Inhalt will sich nicht aus meinem Hirn lösen
Man sieht, es steht einiges an.