22.07.05

Erneuter Vorfall in Londoner U-Bahn

Wie Spiegel Online berichtet, kommt die Londoner Innenstadt nicht zur Ruhe. Bei einem Polizeieinsatz in der U-Bahnstation Stockwell sei es zur Tötung eines Verdächtigen gekommen.

Plötzlich sei ein Mann auf den Zug zugestürmt, verfolgt von Polizisten. Der Mann sei gestolpert, dann hätten ihn die Polizisten zu Boden geworfen und ihn dann mit fünf Pistolenschüssen in den Kopf getötet. Der Mann habe kein Gepäckstück bei sich gehabt. Er habe aber einen dicken Mantel getragen, der ausgestopft gewirkt habe.
Wenn der Augenzeugenbericht stimmt, müßen die Beamten die Zündung eines Sprengsatzes befürchtet haben. Sie hätten den bereits überwältigten Mann sonst wohl kaum durch Kopfschüsse getötet. Mehrfache Kopfschüsse dürften einer der sichersten Methoden sein, einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter vom Zünden seiner Bombe abzuhalten.

Bei den gestrigen Attentaten hatten die Täter versucht, das Unglück vom 7. Juli zu wiederholen. So hatte man sich wieder auf drei U-Bahnen und einen Bus konzentriert. Die Sprengsätze konnten jedoch offensichtlich nicht zur Explosion gebracht werden, obwohl man wieder von versuchten Selbstmordattentaten ausgehen könne. Bei dem heute erschossenen Verdächtigen handele es sich vermutlich um einen der Täter von gestern, so Sky News.

chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)
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