Die Deutsche Bank ist mit der Führung ihrer Geschäftstätigkeiten durch Josef Ackermann sehr zufrieden. Die Zufriedenheit allerdings hatte auch schon höhere Werte gesehen. So sanken die Bezüge Ackermanns von 11,1 Mio. € auf nunmehr dürftige 10,1 Mio. €.
Josef Ackermann, so scheint es, spart also noch nicht genug - so die Nachricht auf seinem Gehaltszettel. Dabei gibt sich der Mann doch alle Mühe: Bereits seit längerer Zeit bekannt, schlug die angekündigte Streichung von 6.400 Stellen bei der Deutschen Bank Wellen, weil man mit 2,47 Mrd. € doch im Jahre 2004 einen anständigen Gewinn vorweisen konnte.
Aber nutzt Josef Ackermann alle Potentiale, die sich dem pfiffigen Bankenlenker bieten? Spart man bei der Deutschen Bank, wo man kann und könnte? Der Denkpass glaubt, nein sagen zu dürfen. Und zeigt, kosten- und gedankenlos, weitere Möglichkeiten des Einsparens auf:
1. In den Hochhäusern der Deutschen Bank in Frankfurt/Main, mit 158 m Höhe und 40 Etagen ein weithin sichtbares Symbol der Schaffens- und Manneskraft seiner Benutzer, gibt es doch sicherlich genügend Mitarbeiter, die auf die Nutzung des Fahrstuhls angewiesen sind. Fahrstühle aber, so weiß man, verbrauchen gewaltige Mengen Energie, erst recht, wenn sie mehrere Dutzend Etagen in die Höhe fahren müssen. Und Energie ist heutzutage teuer. Ergo? Nutzer zahlen für den Fahrstuhl. So einfach geht das - und schon eröffnen sich neue Einnahmequellen. Damit nun aber die Angestellten nicht auf die Treppe ausweichen, wird dort auch Maut erhoben. Hilfe bei der Einführung eines Mautsystems gibt es hier. Mauteinnahmestellen könnten so aussehen:

2. Mit größter Sicherheit lässt sich sagen, daß in den besagten Hochhäusern, aber auch in allen anderen Immobilien der Deutschen Bank, nicht alle sich bietenden Flächen genutzt werden. Wie man von dem Bild der Fahrstuhlmauterhebung sehen kann, lassen sich Schreibtische überall aufstellen. Hier bieten sich ungeahnte Einsparmöglichkeiten, die bei geschickter Ausnutzung und Zusammenlegung von Büroflächen bis ins Treppenhaus und die Tiefgarage sogar zum Verkauf einiger dann überflüssiger Immobilien führen könnten.
3. Gehaltschecks an die Mitarbeiter werden sicherlich, wie überall üblich, umsonst zugestellt. Der Einfachheit halber nutzt man dafür gerne das interne Postverteilsystem. Warum aber nicht trotzdem die entstehenden Kosten auf die Angestellten umlegen? Warum nicht für die Zustellung eines Gehaltschecks Geld verlangen? Gehaltschecks umsonst zustellen wäre doch eigentlich dasselbe wie Kontoauszüge zu verteilen, ohne Gebühren dafür zu erheben! Das macht doch, wie man als Kunde der Deutschen Bank weiß, auch niemand.
4. Wie in vielen anderen Büros auch, sind die Mitarbeiter der Deutschen Bank sicherlich abhängig von der schwarzen Brühe, die vielerorts als "Kaffee" deklariert wird. Finanziell steht für diese Sucht häufig der Arbeitgeber ein, der Kaffeepulver, Filtertüte, Kaffeemaschine, Energie und Wasser kostenlos bereitstellt. Über die Ausmasse dieser Verschwendungssucht braucht man keine deutlichen Worte mehr zu verlieren. Also? Kaffee wird rationiert! Eine Tasse für den Chef, eine Tasse für die Angestellten:

Da Herrn Ackermann diese Ideen nicht selber gekommen sind, bleibt dem um das finanzielle Ergebnis der Deutschen Bank besorgten Betrachter also nur, die Stirn zu runzeln und den Vorstand vehement aufzufordern:
Acker, Mann!chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)