04.08.04

Briten beschleunigen den Weltuntergang

Die Menschheit sieht sich schwerwiegenden Problemen ausgesetzt. Den Kriegen der Ideologien, denen im vergangenen Jahrhundert mehr als 100 Millionen Menschen zum Opfer fielen, folgten die Kriege der Religionsfanatiker. Im Tierreich steht uns anscheinend ein Massensterben bevor und die Industrienationen tun sich weiterhin schwer beim Kampf gegen die Kohlendioxid-Emissionen. Dann wären da noch AIDS und Krebs und verschiedenste Grippe-Epidemien. Realistisch betrachtet, steht der Menschheit das Wasser bis zum Hals. Wir hier in der ersten Welt wollen es bloß nicht zur Kenntnis nehmen.

Unseren britischen Freunden allerdings geht das Ganze noch nicht schnell genug. Die erfanden vor einiger Zeit kurzerhand eine ganz neue Art von Krankheit - BSE -, packten die in unsere Burger und Lakritzestangen und verteilten das Zeug weltweit. Und das, obwohl sie längere Zeit wußten, da stimmt was nicht.

Und nachdem die freie Welt nun daran arbeitet, diesen ganzen Prionenkram so halbwegs zu verstehen, unter Kontrolle zu bringen und zu vergessen, was machen die Jungens auf der Insel da? Die erfinden fix was neues. Haben seit zehn Jahren daran gearbeitet, so liest man, den Vorhang aber erst jetzt gelüftet.

Auf den britischen Inseln hat man sich also dem Anschein nach auf Rinderkrankheiten spezialisiert. Aber ist ja auch logisch: Sich auf Affen zu spezialisieren, fiele ja ungleich schwerer. Denn dann würde selbst der letzte Inselaffe sofort begreifen, welche Stunde geschlagen hat.

Schönen Dank an dieser Stelle, daß man nun aber auch wirklich keine Burger mehr essen darf.

chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)
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