"Diesmal hast Du zuviel genommen!", dachte er bei sich. Sein Hemd war vom Schweiß durchtränkt, trotz des sanften Windes, und er klammerte sich an irgend etwas fest. "Das kann gar nicht gutgehen."
Er stöhnte etwas, wegen der wiederholten unsanften Stöße seines Sitzes. "Ich muß das jetzt knallhart durchziehen."
Seit mehr als einer halben Stunden bemühte er sich krampfhaft, wenigstens eines seiner Augen auf die Umgebung scharf gestellt zu bekommen. Er hatte genug Drogen zu sich genommen, um ein tollwütiges Walroß eine Woche schlafen zu legen. Das war vor mehr als zehn Stunden gewesen. Seitdem, so glaubte er zu wissen, hatte sich einiges zugetragen. Die Erde hatte sich auf ihrer ewigen Jagd um die Sonne um einige entscheidende Grad gedreht, der Morgen war aus der Kühle der Nacht empor gestiegen und irgendwo mittendrin hatte er den Überblick verloren.
Als er wieder etwas sehen konnte, saß er in einem Golfcar, das mit übelerregender Leichtigkeit auf einen lieblichen Teich zuschoß. Er riß den Lenker herum und lachte laut auf, bevor er das Golfcar knietief in einen Sandbunker rammte. Der Motor heulte laut, bis er den Schlüssel fand und umdrehte. Dann herrschte Stille.
"Heilige Mutter Gottes!", schrie er über den See, "Wat hab´ ick uff ´nem Golfplatz verloren?"
Als die anderen ihn fanden, saß er im Bunker und blickte auf das Wasser. Er schnipste eine Zigarette weg und stand umständlich auf. Während er sich den Sand von den Hosenbeinen streifte, bemerkte er ihre fragenden Blicke. Zum Golfcar rüberschauend, sagte er: "Jemand hat uff mich jeschossen. Det schwör ick."
Er zwinkerte mit den Augen, hing sich die Tasche mit den Schlägern um und wandte sich zum Gehen.
"Det neue 9er Eisen is scheiße, sach ick dir."
"Lass uns wat saufen fahren."
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