Inspiriert von der frühen Machtübergabe im Irak, hat George W. Bush seine Kritiker ein weiteres Mal überrascht, indem er die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen vier Monate vorverlegte.
Die Wahlen, von denen nur einige der allerhöchsten Regierungsmitglieder informiert waren, brachten dem Präsidenten außergewöhnliche hohe Stimmenanteile. Er konnte alle Bundesstaaten hinter sich vereinigen und erreichte annähernd 100 Prozent der angegebenen Wählerstimmen.
Seine Siegesrede, welche ursprünglich für 11 Uhr geplant war, verlegte er - zum wiederholten Male - überraschenderweise auf 9 Uhr vor. In seiner Rede gab Bush zu, daß der Ausgang der Wahl ungewiss gewesen wäre, wenn alle Wahlberechtigten davon informiert gewesen wären. Allerdings fügte er an:
Ein Sieg ist ein Sieg, oder?George W. Bushs zweite Amtszeit wird offiziell wie vorgesehen am 20. Januar 2005 beginnen. Unter der Hand gaben hochgestellte Regierungsmitglieder allerdings zu, "daß es auch jederzeit losgehen könne".
"Soviel ich weiß, hat sie [die zweite Amtsperiode] bereits angefangen.", sagte ein Mitglied des Weißen Hauses.
(übersetzt vom Borrowitz Report)
[via Unqualified Offering]
chiefpedro in Politische Notizen | TrackBack(0)