23.06.04

Ein Sieg muß her

Im letzten Vorrundenspiel gegen Tschechens B-Auswahl benötigt die deutsche Nationalmannschaft heute abend einen Sieg, um sich ihres Weiterkommens sicher zu sein. Der Denkpass hat schon darauf hingewiesen, daß für einen Sieg im Fußball eines unabdingbar ist: Tore schießen. Denn gerade das fällt der deutschen Mannschaft schwer.

Und so verwundert es auch kaum, wenn man sich vor Augen führt, daß die deutsche Nationalmannschaft seit nunmehr acht Jahren auf einen Sieg bei einer EM-Endrunde wartet. In den zwischenzeitlich absolvierten Spielen erreichte die Mannschaft drei Unentschieden (2x 1:1 und das 0:0 gegen Lettland vom vergangenen Wochenende) und verlor zwei Mal (0:1 und 0:3). Wie man an der Torausbeute der Spiele sehen kann, kommt die anhaltende Erfolglosigkeit keinesfalls von Ungefähr. Zwei Tore in fünf Spielen sind zuwenig, um international bestehen zu können.

Und heute abend? Rudi Völler hat sein Problem erkannt und scheint sich wieder für den Ein-Mann-Sturm mit Kevin Kuranyi als Spitze zu entscheiden. Die Mannschaft hat im Spiel gegen die Niederlande besser gestanden, Tschechiens B-Elf ist immer noch stark genug, um uns einfach wegzuputzen und außerdem sah man ja im Spiel gegen Lettland, wie wenig Druck von zwei Spitzen im deutschen Sturm ausgehen. Zumal, wenn eine der Sptizen der lustlos wirkende Fredi Bobic ist.

Wir dürfen trotzdem gespannt sein. Denn gegen die Niederlande konnten wir mit einem Unentschieden leben, heute abend sollte es aber schon ein Sieg sein (wollen wir denn das Schicksal Italiens und Spaniens nicht teilen). Da kommen uns die Tschechen allerdings auch nicht ungelegen. Denn den letzten Sieg hat die deutsche Nationalmannschaft im Endspiel der Euro ´96 eben gegen jene Tschechen errungen. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist!

chiefpedro in Fussballerisches | TrackBack(0)
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