Der Tagesspiegel über die fehlenden Kinder in unseren Wohnzimmern:
Wer Kinder bekommt, kann gar nicht alles richtig machen. Kinder sind der Einbruch des Unberechenbaren in eine nicht mal halbwegs geordnete Welt. Kinder bedeuten Chaos, sind eine Zumutung, eine Überforderung, der Inbegriff der Unvernunft, das Ende jeglicher Perfektion. Wer Kinder bekommt, bekommt sie wider besseres Wissen und garantiert ohne Garantie. Vielleicht brauchen wir Deutschen also nicht mehr Kinderfreundlichkeit und eine „neue Kultur der Fürsorglichkeit“, wie Hans Bertram es nennt, sondern vor allem mehr Gelassenheit: den Mut, Fehler zu machen und fünf gerade sein zu lassen.chiefpedro in Allgemein | TrackBack(0)