Literaturtipps

gregorgross am 2. Februar 2012

In Dmitry Glukhovykys Roman Metro 2033 haben wir’s geschafft: ein Atomkrieg hat größere Teile der Welt zerstört und unbewohnbar gemacht. In Moskau gibt’s Überlebende in der Metro, von der vielleicht noch 40-50 Stationen existieren. Für den jungen Artjom beginnt eine unvorstellbare Reise durch dieses unterirdische Netzwerk, an deren Ende er seine Welt retten muss. In [...]

WeiterlesenGelesen: Metro 2033

gregorgross am 30. Januar 2012

In der Zukunft kolonisiert die Menschheit das Universum. Da draußen gibt’s Milliarden bewohnbarer Planeten, um deren Besiedlung sich die intelligenten Rassen sehr aggressiv auseinandersetzen. Das ist der Zustand des Alls, in dem John Scalzis Roman Krieg der Klone spielt (Originaltitel: Old Men’s War). Weil es auf der Erde zu einigen Epidemien aufgrund extraterrestrischer Kontamination kam, [...]

WeiterlesenGelesen: Old Men’s War

gregorgross am 19. Januar 2012

Stell Dir mal vor, Dein Gott besucht Dich. Du bist außer Dir vor Freude, und bestätigt im Glauben an Deine eigene Bedeutsamkeit. Du feierst und zeigst Zaubertricks – und Gott, voll Enttäuschung über alle anderen Menschen, außer Dir, findet an einem Deiner Kunststücke Gefallen. Zeigt richtige Begeisterung dafür, wie Du einen Pfennig unter einer mit [...]

WeiterlesenGelesen: Die letzte Flut von Timothy Findley

gregorgross am 2. Januar 2012

Gerade zu Ende gelesen: Das Dritte Reich von Robert Bolano. Es geht um einen Urlauber, der den ersten gemeinsamen Urlaub mit seiner neuen Liebe in Spanien verbringt und dabei ein Brettspiel mitnimmt, über das er einen Artikel zu schreiben gedenkt. Um seine Schreibkünste zu verbessern, fängt er ein Tagebuch an – das, was wir als [...]

WeiterlesenDas Dritte Reich

gregorgross am 29. Dezember 2011

Ich gewöhnte mir einen Gesichtsausdruck an, den ich extra für die allerbösesten Brutalinski-Proll-Fighter aufsetzte. Keine Ahnung, was das genau für ein Blick war. Er hatte eine melancholische Note. Er ging in die Richtung Lass-gut-sein-wir-haben-doch-beide-schon-genug-Probleme. Ich kam damit durch. So versuchte Moritz von Uslar, sich einer Kleinstadt anzupassen, die für ihn als Großstädter fremd, fern und [...]

WeiterlesenDeutschboden von Moritz von Uslar

gregorgross am 27. Dezember 2011

“Einer der wenigen Vorteile des Endes der Zivilisation, wie wir sie kennen”, sagt er, “ist, dass man überall private Weinkeller mit exquisiten Jahrgängen freilegen kann. Und es ist nicht einmal Diebstahl. Es ist Archäologie.” Pater Federico de Soya Aus dem besten Sci-Fi-Roman aller Zeiten: Endymion, der Fortsetzung des zweitbesten Sci-Fi-Romans aller Zeiten, Hyperion. Dan Simmons [...]

WeiterlesenGutes vom Ende der Zivilisation

gregorgross am 4. Juni 2011

Sellars konnte sich kein treffenderes menschliches Bild für Gott denken als das eines Gärtners.Ja, insgeheim war er mehr als einverstanden damit, dass Gott einst dem Engel mit dem Flammenschwert befohlen hatte, das erste Menschenpaar zu verjagen, nachdem die beiden sich der Wohnstatt, die er ihnen bereitet hatte, als nicht würdig erwiesen hatten. In dem Maße, [...]

WeiterlesenWem gehört der Garten Eden?

gregorgross am 22. Mai 2011

Parkinson’sches Gesetz Das Parkinson’sche Gesetz (das nichts mit der gleichnamigen Krankheit zu tun hat) besagt, dass ein Unternehmen, je größer es wird, umso mittelmäßigere, aber nichtsdestoweniger überbezahlte Leute einstellt. Warum? Ganz einfach, weil die vorhandenen Führungskräfte Angst davor haben, dass Konkurrenten an die Macht kommen. Die beste Art und Weise, sich gefährliche Rivalen vom Leib [...]

WeiterlesenParkinson’sches Gesetz

gregorgross am 8. Mai 2011

Wie Vor einem Hindernis besteht der erste Reflex eines Menschen darin, sich zu fragen: “Warum gibt es dieses Problem, und wer ist daran Schuld?” Er sucht die Schuldigen und die Strafe, die man ihnen auferlegen sollte, damit dies nicht wieder vorkommt. In der gleichen Situation fragt sich die Ameise zuerst: “Wie und mit wessen Hilfe [...]

WeiterlesenWie Ameisen und Menschen Probleme lösen

gregorgross am 1. Mai 2011

Angst Um zu erklären, warum Ameisen keine Angst kennen, muss man sich vor Augen halten, dass der ganze Ameisenhaufen wie ein einziger Organismus ist. Dort spielt jede Ameise die gleiche Rolle wie eine Zelle im menschlichen Körper.  Fürchten sich die Ränder unserer Nägel davor, abgeschnitten zu werden? Zittern die Haare an unserem Kinn vor dem [...]

WeiterlesenAngst