Der beste Chef ist brilliant und faul

Stewart Brand, Autor des vielleicht berühmtesten Hippie-Lexikons aller Zeiten (Whole Earth Catalog) und am Wochenende immer noch Hippie, gibt eine Erkenntnis aus seiner Armee-Zeit preis, die auch fürs Berufsleben relevant ist:

Ich habe am eigenen Leib erfahren müssen, dass der schlimmste Vorgesetzte immer der ist, der dumm und fleissig zugleich ist. Ihre Blödheit lässt sie lächerliche Sachen machen und ihr Fleiss führt dazu, dass sie sehr viele lächerliche Sachen machen. Die beste Art Vorgesetzte, die man haben kann, ist brilliant und faul. (eigene Übersetzung)

FT.com: Stewart Brand - Lunch with the FT (Bildquelle: FT.com)

FT.com: Stewart Brand - Lunch with the FT (Bildquelle: FT.com)

Diese Einsicht lässt sich auch auf Organisation anwenden:

Das militärische Konzept von Lessons Learned basiert darauf, anzuerkennen dass etwas nicht wie geplant lief. Genau das ist auch etwas, was brilliante Vorgesetzte können müssen. In vielen Organisation gibt man sich den Anschein, dass alle Dinge, wie immer sie auch laufen mögen, plangemäß abliefen. Aber so lernt niemand aus ihnen. Es ist besser, die richtige Sache schlecht zu machen als die falsche Sache gut. Und es ist eine Aufgabe von Vorgesetzten, den Unterschied zwischen richtig und falsch herauszufinden. (eigene Übersetzung)

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