Der heißeste Neueinstieg in die Deutschen Blogcharts, Meetinx, schreibt über ein Foto von Voyager 1. Diese Sonde ist nun bald 32 Jahre unterwegs. Damit ist sie eigentlich reif für eine Abwrackprämie, fliegt aber weiterhin stur mit 17 km/Sekunde von uns weg.
Nach Erreichen der Primärziele hat man sich seinerzeit entschlossen, die Kamera mal kurz nach hinten zu richten und ein Foto der Erde zu machen:
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Maximalzoom bei Google Maps? Die blassblaue Erde aus 6 Mrd. km Entfernung
Wenn ich das sehe, fühle ich mich ein bisschen wie Zaphod Beeblebrox aus Per Anhalter durch die Galaxis, als er in den Totalen Durchblicksstrudel trat/tritt/getretet hat wurde wird (die genaue Zeitform bleibt bei Douglas Adams-Erzählungen oft ein Geheimnis). Der Totale Durchblicksstrudel tut einem folgendes an:
Man sieht unendlich viele Sonnen, zwischen denen für den Verstand von Lebewesen nicht erfassbare Entfernungen liegen und einen kaum sichtbaren Pfeil, der auf einen mit bloßen Augen nicht erkennbaren Punkt zeigt, der mit „Das bist du.“ beschriftet ist. Kurzum: Man sieht sich selbst im Verhältnis zur ganzen Unendlichkeit der Schöpfung.
Ich find’s cool! So wie Zaphod Beeblebrox.
Nachtrag:
Zur Vermeidung von Irritationen sei angemerkt, dass dieses Bild älter ist. Es wurde aus einer Entfernung von ca. 6 Mrd. km aufgenommen. Voyager 1 ist aber beinahe 32 Jahre unterwegs, das ergibt bei 17 km/Sekunde folgende Entfernung:
32 Jahre * 365 Tage/Jahr * 24 Stunden/Tag * 60 Minuten/Stunde * 60 Sekunden/Minute * 17 km/Sekunde = 17.155.584.000 km
Also nun schon fast dreimal so weit weg wie damals, als das Foto aufgenommen wurde.
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Tags: Astronomie, Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis, Voyager 1







